Mit Helm und Weste durch den Rohbau

Festes Schuhwerk schnüren, Helm aufsetzen, Warnweste anziehen: Das war gestern Pflicht für den 40-köpfigen Gemeinderat und die Spitze der Stadtverwaltung. Seit Jahren ist es Usus, dass die...

Festes Schuhwerk schnüren, Helm aufsetzen, Warnweste anziehen: Das war gestern Pflicht für den 40-köpfigen Gemeinderat und die Spitze der Stadtverwaltung. Seit Jahren ist es Usus, dass die versammelte Riege der Ulmer Kommunalpolitiker im Januar die Wissenschaftsstadt besucht, "um zu sehen, wo sich was entwickelt", wie OB Ivo Gönner sagte. Fraglos entwickelt sich auf der Chirurgiebaustelle, dem mit 190 Millionen Euro größten Bauvorhaben des Landes, derzeit am meisten. "Wir liegen gut im Zeit- und unter dem Kostenplan", berichtete der kaufmännische Klinikdirektor Rainer Schoppik den Räten. Im Mai soll Richtfest sein, 2012 wird die überwiegend vom Klinikum finanzierte Chirurgie eröffnet: mit 15 OP-Sälen, 80 Intensiv- und 235 Normalbetten. Auch die Hautklinik und die Psychosomatik kommen dann auf den Oberen Eselsberg, der so zum Zentrum der medizinischen Versorgung wird. Lediglich die Finanzierung der Innenausstattung bereitet der Klinik Sorgen. Entgegen erster Zusagen wolle das Land nun nur die Hälfte der Kosten tragen: 20 Millionen Euro. Schoppik: "Das Land fährt einen riskanten Weg der Kürzungen und will in der Forschung doch ganz vorne dabei sein. Das geht nicht auf." cmy

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