Million für Roboter

Ulm. 

Mit einer Million Euro wird das Zentrum für Angewandte Forschung (ZAFH) "Autonome mobile Serviceroboter" an der Hochschule Ulm gefördert. Die Anschlussförderung für die Ulmer Service-Roboter ist extrem wichtig, sagt Christian Schlegel, Projektleiter und Sprecher des ZAFH Servicerobotik an der Hochschule Ulm, "gleichzeitig ist sie die Anerkennung für unsere bisherige wissenschaftliche Leistung."

Alleine in Ulm sind sechs Mitarbeiter im ZAFH Servicerobotik beschäftigt. Sie erforschen Methoden, mit denen sich kostengünstig zuverlässige und alltagstaugliche Roboter produzieren lassen. Geforscht wird mit Landesmitteln seit Anfang 2008 im Verbund mit den Hochschulen Mannheim und Ravensburg-Weingarten; das ZAFH hatte damals rund 1,4 Millionen Euro erhalten, jetzt fließt eine weitere Million.

In der ersten Phase der Förderung stand die Erweiterung von Schlüsseltechnologien wie modulare Bauweise, Orientierung im Raum, Lernfähigkeit, Objekterkennung und Bildverarbeitung im Vordergrund, damit die Serviceroboter alltagstauglich werden. Für die kommenden zwei Jahre wird es darum gehen, die Querbeziehungen, die zwischen den bearbeiteten Bereichen bestehen, systematisch auszunutzen. Die Herausforderungen auf dem Weg zur Alltagstauglichkeit von Servicerobotern seien nur durch systemische Sicht zu lösen.

Das ZAFH Servicerobotik ist eines von sieben. Ziel ist es, durch das Erschließen zukunftsträchtiger Forschungsfelder die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Nutzbarmachung der Ergebnisse für die mittelständische Wirtschaft spielt eine wichtige Rolle. eb


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11.08.2010

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