Messe fürs Ehrenamt
Gespannt blicken die Organisatoren auf die erste Neu-Ulmer Ehrenamtmesse am Samstag im Edwin-Scharff-Haus. Über 40 Organisationen machen mit.
Autor: EDWIN RUSCHITZKA |Die einen brauchen dringend Hilfe, andere wollen helfen. Die Frage nur: Wie führt man diese Personen zusammen? Beispielsweise über eine Ehrenamtmesse. Diese haben die FWG-Stadträtin Christina Richtmann, Petra Daumann von der Freien Familieninitiative im Vorfeld, Juliane Ott aus dem Familienzentrum, Carmen Mark vom Verein demokratische Bildungs-und Kulturarbeit sowie SPD-Stadtrat Erich Krnavek, auch Vorsitzender der Union der Ludwigsfelder Vereine, organisiert. Sie öffnet am Samstag von 11 bis 17 Uhr im Edwin-Scharff-Haus die Pforten. Über 40 Organisationen, überwiegend aus dem Sozialbereich, werden für ihre ehrenamtliche Arbeit werben.
Aller Anfang ist schwer, und dass eine Messe sehr viel Arbeit macht, hat das Organisationsteam durchaus erfahren. Zusammen haben sie laut Richtmann rund 1000 Stunden an Vorbereitungszeit investiert. Mit der Teilnahme von über 40 Ausstellern sind die Macher sehr wohl zufrieden, weniger mit der Mischung. Der Sozialbereich überwiegt, auch Naturschutzverbände haben die Messe als Chance erkannt. Die Bereiche Kultur und Sport sind dagegen nur spärlich oder gar nicht vertreten. Dabei hätten sie bei dieser Messe die Gelegenheit gehabt, ihre Einrichtung oder ihren Verein vorzustellen, mit interessierten Bürgern und vielleicht auch künftigen Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Das steht nämlich im Mittelpunkt der Messe.
Das Rahmenprogramm zur Premiere mit einer Podiumsdiskussion im Mittelpunkt ist ebenfalls noch ausbaufähig. Dass die erste Ehrenamtmesse nicht gleichzeitig die letzte ist, hängt auch von der Anzahl der Besucher ab. So hoffen die Veranstalter und die teilnehmenden Organisationen auf einen regen Besuch an einem Samstag, an dem auch andernorts in Ulm und Neu-Ulm viel geboten wird, beispielsweise der Kunsthandwerkermarkt auf dem Petrusplatz.





