Ulm/Neu-Ulm:

wolkig

wolkig
17°C/7°C

Massen-Unfall: Spekulationen um Rollstuhl, Obduktion dauert an

Die Obduktion der drei Leichen der in der Silvesternacht bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 30 getöteten Menschen wird sich noch einige Tage hinziehen. Mit schnellen Ergebnissen sei nicht zu rechnen, sagt Polizeisprecher Reiner Durst. Auch der Sachverständige brauche noch Zeit, bis er alle Spuren ausgewertet habe.

cmy |

Die Obduktion der drei Leichen der in der Silvesternacht bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 30 getöteten Menschen wird sich noch einige Tage hinziehen. Mit schnellen Ergebnissen sei nicht zu rechnen, sagt Polizeisprecher Reiner Durst. „Da ist noch viel Kleinarbeit zu tun.“ Auch der Sachverständige brauche noch Zeit, bis er alle Spuren ausgewertet habe. „Das kann Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern.“

Bei dem schweren Unfall nahe der Ausfahrt Ulm-Donaustetten waren auf der autobahnähnlich ausgebauten Schnellstraße am frühen Neujahrsmorgen zwölf Fahrzeuge ineinander gerast – offenbar wegen einer plötzlich auftretenden Nebelbank. Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Biberach und zwei 80 Jahre alte Eheleute aus Ulm starben. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen waren die drei vor der Kollision aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen (wir berichteten). Alkohol war nach bisherigen Erkenntnissen bei keinem der Unfallbeteiligten im Spiel.

Zwar bestätigte Durst auf Anfrage, dass am Unfallort Teile eines zerstörten Rollstuhls gefunden worden seien. Einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung vom Donnerstag, demzufolge der 20-Jährige und der 80-jährige Ehemann der gehbehinderten Frau noch in den Rollstuhl helfen wollten, als ein oder mehrere nachkommende Autos in die Personengruppe rasten, wollte der Polizeisprecher allerdings nicht weiter kommentieren. „Das ist bisher Spekulation.“ Durst warnte diesbezüglich vor voreiligen Schlüssen.

Bei dem Unfall waren 13 weitere Personen verletzt worden, 3 davon schwer.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Wassermelonen-Brot

Der taiwanesische Bäcker Lee Wen-fa mit seinem Wassermelonen-Brot. Foto: David Chang

Grünteepulver, Erdbeeren, Bambuskohle und Lebensmittelfarbe: Daraus hat ein Bäcker in Taiwan ein sogenanntes Wassermelonen-Toastbrot gebacken. mehr

Die Kassette lebt weiter

Robert Schulze, Inhaber des Plattenladens "Bis aufs Messer", hat die Kassette lieb. Foto: Stephanie Pilick

Nicht nur Fans der „Drei Fragezeichen“ haben noch Kassetten. Auch Musikliebhaber und Labels entdecken sie wieder. Also: den Walkman bloß nicht wegschmeißen! mehr

Die "Game of Thrones"-Effekte

Jan Burda, «Visual-Effects-Artist» bei Mackevision zeigt die Arbeit an der Serie Game of Thrones.

Mittelalterliche Burgen, magische Wesen und imposante Landschaften prägen die Fantasiewelt der Serie "Game of Thrones". Gedreht wird in Nordirland, Island und Kroatien - viele der besonderen Bilder stammen aber aus Deutschland. mehr