Mai-Kundgebung im Zeichen der Europa-Wahl

„Wir dürfen Europa keinen Fußbreit den Faschisten überlassen“, forderte Christiane Benner vom Bundesvorstand der IG Metall als Hauptrednerin der Kundgebung zum 1. Mai auf dem Münsterplatz.

Gerade deshalb sei es wichtig, Parteien wie die Alternative für Deutschland im Auge zu behalten und zu verhindern – ebenso wie Front Nationale, FPÖ, die Wahren Finnen oder die Goldene Morgenröte. „All diese wollen Europa sabotieren. Das müssen wir verhindern“, sagte Benner. Europa brauche zweifellos eine Wende, aber eine hin zu einem sozialen Europa für die Menschen. „Wir brauchen ein Europa, das den Menschen dient und nicht den Banken.“

„Gute Arbeit. Soziales Europa.“ So lautete das Motto des DGB. Der Demozug, zu dem das Ulmer „Bündnis gegen Rechts“ aufgerufen hatte, wurde von der buntgekleideten IG-Metall-Jugend vom Weinhof durch die Innenstadt auf den Münsterplatz geführt, wo es angesichts des guten Wetters voll wurde. Neben Hauptrednerin Benner sprachen Eylem Özturk von der Plattform demokratischer Migrantenorganisationen und OB Ivo Gönner. Letzterer nahm die Kundgebung zum Anlass, Bundespräsident Joachim Gauck für Kritik im Hinblick auf Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der Türkei zu loben: „Das war keine Einmischung, sondern die selbstverständliche Pflicht eines Demokraten.“ 

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6 Kommentare

03.05.2014 14:10 Uhr

wo war das Thema Freihandelsabkommen TTIP am 1. Mai?

... träumen die Gewerkschaften noch oder warum wurde TTIP von den Gewerkschaften nicht thematisiert an solch einem Tag?

Kapieren die nicht, daß mit TTIP neben Umweltschutz, Verbraucherschutz u.a. auch Arbeitnehmerrechte von den Konzernen lässig vom Tisch gewischt werden, wenn dieses Freihandelsabkommen wirklich kommt?

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03.05.2014 18:17 Uhr

Antwort auf „wo war das Thema Freihandelsabkommen TTIP am 1. Mai?”

Vielleicht, weil "unsere" Frau Merkel das durchwinken will und wird? Denn ihr Chef will das so, und daher wird das auch so gemacht. Was interessiert denn diese Frau das eigene Volk?

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02.05.2014 14:13 Uhr

Welche Heuchler.

„Wir dürfen Europa keinen Fußbreit den Faschisten überlassen“, forderte Christiane Benner vom Bundesvorstand der IG Metall.Gerade deshalb sei es wichtig, Parteien wie die Alternative für Deutschland im Auge zu behalten und zu verhindern – "

Es ist eine Unverschämtheit von Frau Brenner eine voll auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Partei als Faschisten zu bezeichnen. Ihre Freunde von der Antifa dürfen Wahlplakate zerstören und mit Gewalt gegen Wahlkampfstände der AfD vorgehen, da frage ich mich dann schon wer den faschistischen Methoden näher steht.

Eugen Ciresa
Sprecher der AfD Ulm/Neu-Ulm

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03.05.2014 10:28 Uhr

Antwort auf „Welche Heuchler.”

Heuchelei ist, wenn auf der Straße das Bild einer auf dem Boden des Grundgesetzes stehenden Partei gezeigt wird, aber in der Parteizentrale auf die gleiche Zielgruppe der Rechtsextremen, Rechtskonservativen, Nationalisten und Faschisten gesetzt wird.
Wer die Wähler vom rechten Rand um ihre Stimme bittet, steht mit diesen Plakaten schon dicht bei ihnen.
Zum Vergleich:
http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/afd-wahlplakate-im-vergleich-zu-npd-wahlplakaten/comment-page-1/

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02.05.2014 12:31 Uhr

Falsche Blickrichtung

Als Teil der weltweiten Arbeiterbewegung sind hiesige Gewerkschaften unabweisbar dazu angehalten, im Mindesten deren längst zum Wohle aller sich entfaltende Dynamik freien Lauf zu lassen und tunlichst nicht zu sabotieren, wenn sie sich nicht heillos in wissenschaftlichem Fehlverhalten verlieren möchten. Insofern bleibt nicht zuletzt für Frau Benner als ihres Zeichens Mitglied des Frankfurter Vorstands der IG Metall vor allem am 1. Mai als dem Tag der Arbeit insbesondere in Ulm/Do. dazu aufgerufen, in die eigenen Reihen zu blicken und dort die zweifelsohne selbstverschuldeten Mängel an klarer sozialer Struktur (Spitzer: Geist im Netz) zu identifizieren anstatt sich angesichts besagter Instabilität zuvörderst über das Versagen Dritter lauthals zu echauffieren.

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01.05.2014 19:07 Uhr

AfD-Spässchenr - Bundesvorstand der IG Metall

(..) „Wir dürfen Europa keinen Fußbreit den Faschisten überlassen“, forderte Christiane Benner vom Bundesvorstand der IG Metall als Hauptrednerin der Kundgebung zum 1. Mai auf dem Münsterplatz.

Gerade deshalb sei es wichtig, Parteien wie die Alternative für Deutschland im Auge zu behalten und zu verhindern – ebenso wie Front Nationale, FPÖ, die Wahren Finnen oder die Goldene Morgenröte. „All diese wollen Europa sabotieren. Das müssen wir verhindern“, sagte Benner. Europa brauche zweifellos eine Wende, aber eine hin zu einem sozialen Europa für die Menschen. „Wir brauchen ein Europa, das den Menschen dient und nicht den Banken.“ (..)

Wollte Christine Benner ihre Rede mit einem AfD-Spässchen auflockern?
Die Bevölkerung z.B. Griechenlands leidet unter der aktuellen EU-(Banken-)Politik - und die AfD ist doch noch gar nicht politisch vertreten. Oder etwa doch?

.

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