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Kostenloses Surfen in der Ulmer Innenstadt?

Der Redaktionsleiter des Ulmer Szene-Magazins "SPAZZ", Daniel Grafberger, hat vorgeschlagen, freie W-Lan-Hotspots in der Ulmer Innnenstadt einzurichten - und Sie haben bei uns darüber abgestimmt. Das Ergebnis sehen Sie hier.

Autor: SWP |
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Sollte es in der Ulmer Innenstadt einen freien Internetzugang geben, egal ob man sich vor dem Münster oder dem Metzgerturm befindet? Der Redaktionsleiter des Ulmer Szene-Magazins "SPAZZ", Daniel Grafberger, hatte in der vergangenen Woche „freie W-Lan-Hotspots in der gesamten Innenstadt“ gefordert.  Dies sei nicht zuletzt ein Tourismus- und Standortfaktor.
 
Ähnlich sehen dies zahlreiche Leser von swp.de. Bei einer Klickumfrage wurden insgesamt 1243 Stimmen abgegeben. Davon entfielen 53,7 Prozent auf die Antwortmöglichkeit "Super Idee! Ich halte das für eine gute Sache und würde das mit Sicherheit nutzen". Zusätzliche drei Prozent der Befragten bewerten den Vorschlag positiv, sehen aber hinsichtlich der Umsetzung noch Gesprächsbedarf. Sie stimmten für: "Grundsätzlich gut, allerdings sollen die politischen Gremien noch mal genau darüber beraten."

37,2 Prozent der Abstimmenden stehen dem Vorschlag Grafbergers dagegen skeptisch gegenüber und entschieden sich für die Antwort: "Wie kommt denn der "SPAZZ" dazu, solche Forderungen zu stellen?". Nur wenige Leser lehnten den Vorschlag gründsätzlich ab. 6,1 % der Teilnehmer klickten auf "Nicht mit mir. Ich glaube nicht, dass das sicher ist."

3 Kommentare

08.05.2012 17:16 Uhr

Ich fänds nicht schlecht...

...wenn die SWP Online weniger Schreibfehler machen "Nicht mit mir. Ich glaube nicht, dass das sicher nicht."
HIHIHI

So aufmerksame Leser wünschen wir uns. Danke für den Hinweis!

Online-Redaktion

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08.05.2012 15:22 Uhr

Eine gute Idee

Doch nur wenn unzensierte Zugangsmöglichkeiten für Touristen, sowie für Einheimische, angeboten werden.
Proprietäre Angebote werden nicht erfolgreich sein. Und Geld wird damit auch nicht zu verdienen sein. Dies sollte allen Beteiligten vorher klar sein.
Die kostenlosen W-Lan-Zugänge können nur als Dienstleistung der Kommune für ihre Bürger und Besucher der Stadt verstanden werden.
Für viele Smartphonebesitzer ein durchaus willkommenenes Angebot. Doch Gängelei über restrikitve Beschränkungen, bei der andere entscheiden, wo ich als Nutzer surfen darf und wo nicht, ist für diese Klientel ein No-Go Kriterium (Nicht Akzeptabel). Dies mag in China oder anderen totalitären Staaten möglich sein. Doch in unserer Demokratie, in der die Meinungsfreiheit als eines der höchsten Güter gesehen wird, sind Filter um Schmuddelseiten auszuschließen nicht erfolgreich, denn meist sind sie nur der erste vorgeschobene Schritt um später politische/wirtschaftliche Zensur zu üben.

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08.05.2012 15:18 Uhr

Ich seh das kritisch, denn...

...wer soll das bezahlen (selbst eine günstige Lösung dürfte mindestens 25.000 Euro kosten), die rechtliche Absicherung - was passiert wenn User den Zugang für illegale Aktionen nutzen - wer haftet ? Und meiner Ansicht noch viel wichtiger: Wozu ?! So gut wie jedes Gerät ist heutzutage mit irgendeiner 3G/4G-Schnittstelle und dazugehöriger Flatrate ausgestattet. Außerdem gibts doch überall in der Innenstadt schon einzelne Hotspots.

Ziemlich viel Aufwand, oder ?

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