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Kommentar Mountain-Biker: Unverantwortlich

JÜRGEN BUCHTA | 1 Meinung

Spaß ist das Eine, Verantwortung das Andere. Bei den Mountain-Bikern an der Böfinger Halde und an manch anderen Stellen in der Stadt kommt beides nicht zusammen.

Nicht nur, dass diese Radler für ihren Sport „wilde“ Pfade und Rampen auf einem Gelände nutzen, das ihnen nicht gehört und wo sie nichts zu suchen haben. Auch wenn man über die dadurch verursachten Schäden an Tier- und Pflanzenwelt großzügig hinwegschaut: Sie gefährden ihre Mitmenschen in einer Weise, die unverantwortlich ist.

Wie etwa sollten sie Kindern ausweichen, die ihre durchs Buschwerk geschlagenen Pfade fürs Versteckspiel gerade so attraktiv finden, wenn sie im Karacho zu Tal jagen? Wie sollten sie alle Spaziergänger, Jogger und Nordic-Walker rechtzeitig erkennen, wenn sie im hohen Tempo aus dem Gebüsch heraus deren Wege überspringen?

Allein die beiden Biker, die sich in Gegenwart der Förster einen Dreck um deren ausgesprochenes Fahrverbot geschert haben, beweisen, wie rücksichtslos, selbstgerecht und selbstherrlich diese Sportler sein können.

Was hilft, sind strenge Kontrollen und saftige Strafen. Zwar dürfen auch Mountain-Biker die ausgewiesenen Wege an der Böfinger Halde nutzen – was sie langweilig und fade empfinden, gewiss. Wer aber mehr will, der soll sich auf speziell dafür vorgesehene Plätze zurückziehen. Auf öffentlichem Gelände ist dafür kein Raum.

1 Kommentar

11.04.2012 14:33 Uhr

Sie verstehen es nicht oder?

Sehr geehrter Herr Buchta,
Nicht nur, dass sie einen sehr einseitgen Artikel zum Thema MTB'ler in der Böfinger Halde geschrieben haben, nein, Sie müssen auch ncoh ihren persönlichen Standpunkt in einem Kommentar zum Ausdruck bringen, der ihre beschränkte Sicht auf die Situation untermauert. Wenn, wie es in dem Artikel richtig beschrieben wurde, den Mountainbikern keine Alternativen ageboten werden können, muss man sich nicht wundern, dass es zu Konflikten kommt.
Für Trendsportarten wie Nordic Walking wurden sonderbarer Weise auch sofort ausgewiesene Strecken eingerichtet. Mountainbiken ist viel älter und mir ist in Ulm nicht eine ausgewiesene Strecke bekannt.

Wie wäre es also, wenn sie in einem weiteren Artikel mal versuchen nicht nur die Probleme inkl. der Gestzeslage zu schildern und die Mountainbiker als uneinsichtige Rüpel zu beschreiben, sondern auch Verständnis für deren Bedürfnisse auf zu bringen.

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