KÖPFE KLATSCH KURIOSES
Mitarbeiter motivieren
Der Chef des Ulmer Herstellers von Mineralölprodukten Liqui Moly, Ernst Prost (52), bewirbt sich im Wettbewerb "Mutmacher der Nation". Initiatoren des Wettbewerbs sind die rund 100 Telefonbuch-Verlage "Das Örtliche", Medienpartner ist die Deutsche Handwerkszeitung. Die Jury besteht aus prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, Publizistin Gertrud Höhler, Christiane Prinzessin zu Salm, Florian Langenscheidt und Heiner Kamps. Prost stellt sich im Vorfeld der Länder-Vorentscheidung in Baden-Württemberg auf den Standpunkt: "Der Weg aus der Krise geht nicht über Kurzarbeit, sondern über Mehrarbeit." Aus seiner Sicht sind Mitarbeiter von sich aus motiviert, die Unternehmer müssten ihnen lediglich einen Handlungsspielraum und ein kreatives Umfeld geben. Liqui Moly beschäftigt in Ulm und Saarlouis 450 Mitarbeiter. Wegen der Krise müsse zwar gespart werden, aber nur "an Stellen, wo es keinem weh gut". Ansonsten gebe es Einstellungen statt Kündigungen. Liqui Moly ist derzeit auch als Aussteller auf dem Genfer Automobilsalon. Nach den Länder-Entscheidungen bei "Mutmacher der Nation" im Sommer findet die Endauswahl unter den 16 Landessiegern im November in Berlin statt.
Mitarbeiter bilden
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis hat einen Ausflug auf die andere Donauseite gemacht und dabei das Bildungszentrum der IHK Schwaben auf dem Wiley-Gelände besucht. Dort informierte sie sich über Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer. Mattheis zeigte sich erfreut über die hohe Vermittlungsquote dieser Einrichtung: "Ich finde es erfreulich, dass über 90 Prozent der Absolventen nach ihrem Abschluss einen Arbeitsplatz finden. Nur Maßnahmen, die auf die Bedürfnisse der Menschen und der Wirtschaft zugeschnitten sind, können beiden Seiten von Nutzen sein." Die Abgeordnete sieht auch Unternehmen, die eine Förderung des Staates in Form von Kurzarbeitergeld erhalten, in der Pflicht, an die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu denken." Sie informierte sie sich vor allem über die Angebote der Firma Liebherr, die mit dem Werk Ehingen in ihrem Wahlkreis angesiedelt ist und demnach mehrere Berufsgruppen im Bildungszentrum schulen lässt. Nach einem Rundgang durch Werkstätten und den Bildungsräume zog Mattheis ein Fazit: " Lebenslanges Lernen ist Konzept der Zukunft."
Heute vor einem Jahr . . .
. . . berichteten wir darüber, wie der Amoklauf in Winnenden an den Ulmer Schulen verarbeitet wurde. Spätestens ab der zweiten Schulstunde lief der Unterricht jedoch wieder normal. Im Münster begann um 11 Uhr dann ein Gedenkgottesdienst, der sich vor allem an Schüler richtete. kö
ZITAT DES TAGES
Wir können Herrn Stadler nicht allzulange
zumuten, Kirchenasyl
zu nehmen
Christian Bried
Der Chef der Ulmer Projektentwicklungsgesellschaft (PEG) will in Einsingen zügig ein neues Rathaus bauen. Solange residiert die Ortsverwaltung im Kirchengemeindezentrum.
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13.03.2010
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