Hundeköder werden von Kripo untersucht

Zwölf Hundeköder, die bisher Unbekannte vor einer Woche im Gögglinger Wald und auf dem Hochsträß – am Fußweg zur Linde – ausgelegt hatten, wurden von der Ulmer Polizei zur Untersuchung ans Landeskriminalamt in Stuttgart geschickt.

cst |

„Aber es kann sich hinziehen, bis wir die Ergebnisse haben“, sagt Rudi Bauer, Pressesprecher des Ulmer Polizeipräsidiums. Bis jetzt sei ihm kein Hund bekannt, der wegen Vergiftungserscheinungen aufgefallen ist. Ein Hund habe zwar solch ein Stück Wiener Würstchen mit einem weißem Puder drauf gefressen, sei aber nicht erkrankt. Es werde auch dahingehend ermittelt, ob bloß ungefährliche Köder ausgelegt wurden, etwa mit Puderzucker, um Tierhalter zu verunsichern.

Dass Hundehasser immer wieder Köder auslegen, ist nicht neu. Ende März hatten zwischen den Neu-Ulmer Ortsteilen Burlafingen und Steinheim zwei Hunde unabhängig voneinander an einem Feldweg Köder gefressen. Sie erbrachen Fleischstücke, die mit rötlich gefärbten Getreidekörnern vermischt waren. Die behandelnde Tierärztin informierte die Polizei. Bleibende Schäden waren bei den beiden Hunden nicht zu befürchten gewesen.

Mitte März hatten sich Hundebesitzer untereinander gewarnt vor Ködern an der Blau in Söflingen – angeblich Fleisch mit Glasscherben und Gift. Jedoch wurde der Polizei damals kein Fall gemeldet.

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