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HfG-Archivleiterin Dagmar Rinker geht nach Gmünd

Die langjährige Leiterin des HfG-Archivs, Dagmar Rinker, verlässt die Ulmer Institution und wird Professorin an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd.

LGH |

Die langjährige Leiterin des HfG-Archivs, Dagmar Rinker, verlässt die Ulmer Institution und wird Professorin an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Wie gestern offiziell bekannt gegeben wurde, übernimmt die 47-jährige promovierte Kunsthistorikerin bereits zum Wintersemester 2012 eine neu geschaffene Professur für Designgeschichte, Designforschung und Ausstellungstheorie im Studiengang Kommunikationsgestaltung.

Am 1. Oktober werde sie ihre neue Stelle antreten, sagte Rinker auf Anfrage - genau 15 Jahre nach ihrem Arbeitsbeginn im Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung in Ulm, wo sie viele Ausstellungen realisierte. Ihr letztes Großprojekt war der Umzug des Archivs an den Ursprungsort, das HfG-Gebäude auf dem Oberen Kuhberg.

Nachdem sie dies erfolgreich auf die Bahn gebracht habe, habe sie nach einer neuen Herausforderung gesucht, erklärt Rinker: "Jetzt ist das Archiv gut aufgestellt, jetzt kann ich guten Gewissens etwas Neues wagen." In Schwäbisch Gmünd könne sie den Studenten das vermitteln, was sie in der Praxis getan habe. Durch Lehraufträge - auch in Schwäbisch Gmünd - habe sie Erfahrung im Unterrichten. Zudem gebe es viele inhaltliche Brücken zwischen beiden Institutionen, wie sie sagt; so orientiert sich Gmünd am Ulmer Modell. Ulm bleibt die Professorin nicht nur privat verbunden. Im Rahmen eines Kooperationsvertrags zwischen der Hochschule und der Stadt Ulm soll Rinker Forschungs- und Ausstellungsprojekte zur HfG Ulm betreiben.

Zwar sei sie auch traurig über den Abschied, doch nach 15 Jahren tue dem Amt ein Wechsel gut. Wer das HfG-Archiv künftig leiten soll, steht noch nicht fest. Kulturbürgermeisterin Iris Mann hofft, dass die Stelle nächste Woche ausgeschrieben werden kann - als eine auf vier Jahre befristete Vollzeitstelle, von der auch die CDU in einem Antrag zur Weiterentwicklung des HfG-Erbes ausgeht. Bislang war die Archivleitung eine 75-Prozent-Stelle.

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