Gymnasien in Ulm sind voll belegt

Ulm.  Die Gymnasien sind gefragt. „Wir fahren in Ulm im nächsten Schuljahr in der fünften Klasse wieder mit Höchstzahl“, sagt Gerhard Semler, Leiter der Abteilung Bildung und Sport. An den sieben Gymnasien wird es 27 Klassen geben, wie im Moment.

Der Klassenteiler wird wegen gesetzlicher Vorgaben im Schuljahr 2010/11von 32 auf 31 Schüler gesenkt. „Die meisten Klassen werden auch 31 Schüler haben“, bestätigt Brigitte Röder, geschäftsführende Schulleiterin der Gymnasien. „Wir hätten gern kleinere Klassen gebildet, um etwas Luft zu haben, aber das war leider nicht möglich.“

Nach ihren Angaben sind alle Schüler aus der Stadt und dem Alb-Donau-Kreis an den Ulmer Gymnasien untergekommen. Allerdings hätten keine Anfragen aus Bayern berücksichtigt werden können, gleiches gilt für Einzelfälle aus dem Gebiet Erbach/Oberdischingen/Öpfingen, die auch im Einzugsgebiet des Ehinger Gymnasiums liegen.

Nach ersten Angaben haben knapp 50 Prozent aller Viertklässler aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis eine Übertrittsempfehlung fürs Gymnasium bekommen. Das ist eine geringe Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Eine leichte Einbuße gab es bei den Realschulempfehlungen, von etwa 28 auf nunmehr 25 Prozent. Für die neuen Werkrealschulen, die die Hauptschulen ablösen, blieb die Quote bei rund 25 Prozent stabil. (vs)


Kommentare (1)

20.04.2010 15:32 Uhr |   eurofan

Schulempfehlung

Meine Frau, hat in Fernost Sport studiert, ich einen mehrfach gemessenen und bestätigten IQ von 129-132 - obwohl ich als Jahrgang 1962 ebefalls zu früh aussortiert wurde und damals nur die Realschule besuchen durfte. In allen Fächern ausser Deutsch und Mathematik schreibt mein Sohn in der 4. Klasse nur Einser. Empfehlung: Hauptschule (Gymnasien wohl zu voll?). Wir zahlen nun im Monat ca. 60 Euro für Nachhilfe und lassen Raphael ein Jahr in der 4. Klasse wiederholen - auch Angesichts der Tatsache dass seine Leistungen sich seit der Einnahme von Methylphenidat (leichtes Asperger Syndrom in Verbindung mit ADS und Entwicklungsverzögerung) auch in Deutsch und Mathematik verbessert haben. Den Atlas kennt er auswendig. Er wäre auf der Hauptschule TOTAL UNTERFORDERT. Quo vadis, deutsches Schulsystem? Wir importieren jeden Mist ala xSDS und BigBrother aus USA, aber das bessere System mit fünf Jahren Primary lassen wir links liegen. Besser wären auch sechs Jahre Grundschule.

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20.04.2010

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