Mit Bagger und Beil gegen das Eis
Günzburg / Burgau. Während an der Donau derzeit keine Überschwemmungen drohen, ist die Lage im Landkreis Günzburg deutlich brisanter. Dort drohen viele Flüsse über die Ufer zu treten, Wehre müssen permanent enteist werden.
Die Wasserkraftanlagen an der Donau trotzen der Kälte nach derzeitigem Stand sehr gut. Wie berichtet, hat auch die zunehmend dickere Eisdecke, die den Fluss an einigen Stellen überzieht, keine negativen Auswirkungen auf die Stromerzeugung - und auch die Überschwemmungsgefahr ist zurzeit gering, da die Wehranlagen gut enteist werden.
Deutlich prekärer ist die Lage nur 30 Kilometer Luftlinie weiter östlich im Landkreis Günzburg. Dort wurden bereits übergetretene Flüsse gemeldet. Das Landratsamt hat daraufhin am Mittwoch in einem per Mail versandten Rundschreiben versucht, die Gemeinden, die als untere Sicherheitsbehörden zuständig sind, zu sensibilisieren und um Prüfung der örtlichen Anlagen gebeten. "Das betrifft aber auch die Betreiber der 80 Wasserkraftwerke bei uns im Landkreis", erklärt Peter Kaufmann vom Landratsamt in Günzburg.
Aus gutem Grund. In der Stadt Burgau drohte am Donnerstag ein Nebenarm der Mindel geflutet zu werden. Da die Wehranlage zugefroren war, lief das Wasser nicht wie gewünscht ab. "Ein Dutzend Feuerwehrleute waren damit beschäftigt, die Wehranlage eisfrei zu machen", sagt Kaufmann. Händisch hätten sie versucht, die Eisschollen wegzuhacken. An anderen Orten im Landkreis würden auch Bagger und Motorsägen eingesetzt. Sprengungen des Eises sieht er kritisch, da sie für eine ungewollte Wasserbewegung und Schäden am Wehr sorgen könnten.
Deutlich prekärer ist die Lage nur 30 Kilometer Luftlinie weiter östlich im Landkreis Günzburg. Dort wurden bereits übergetretene Flüsse gemeldet. Das Landratsamt hat daraufhin am Mittwoch in einem per Mail versandten Rundschreiben versucht, die Gemeinden, die als untere Sicherheitsbehörden zuständig sind, zu sensibilisieren und um Prüfung der örtlichen Anlagen gebeten. "Das betrifft aber auch die Betreiber der 80 Wasserkraftwerke bei uns im Landkreis", erklärt Peter Kaufmann vom Landratsamt in Günzburg.
Aus gutem Grund. In der Stadt Burgau drohte am Donnerstag ein Nebenarm der Mindel geflutet zu werden. Da die Wehranlage zugefroren war, lief das Wasser nicht wie gewünscht ab. "Ein Dutzend Feuerwehrleute waren damit beschäftigt, die Wehranlage eisfrei zu machen", sagt Kaufmann. Händisch hätten sie versucht, die Eisschollen wegzuhacken. An anderen Orten im Landkreis würden auch Bagger und Motorsägen eingesetzt. Sprengungen des Eises sieht er kritisch, da sie für eine ungewollte Wasserbewegung und Schäden am Wehr sorgen könnten.
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Autor: SWP | 09.02.2012
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Im Landkreis Günzburg frieren viele Wehre ein, Flüsse drohen in der Folge überzutreten.
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