Grüne laden Erstwähler ein: Wer Briefwahlzettel abgibt, erhält Freigetränke

Erstwähler, die bei der Wahlkampfabschlussparty der Grünen ihr Briefwahlkuvert übergeben, erhalten Gratis-Drinks. Eine Aktion für mehr Wahlbeteiligung, sagen die Grünen. Manipulation, sagt die Junge Union. Mit einem Kommentar von Christoph Mayer

CHRISTOPH MAYER | 24 Meinungen

Post von den Grünen: Die haben knapp 9000 Erstwähler in Ulm und Umgebung in den vergangenen Tagen bekommen. Auf einem auf CO2-neutralem Recyclingpapier gedruckten Flyer wirbt der Ulmer Landtagsabgeordnete Jürgen Filius für sich, seine Partei und Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

"Lieber. . ., am 13. März darfst Du zum ersten Mal den Landtag wählen. Deine Stimme entscheidet, wer unser Land regiert", heißt es in dem Brief, der auflistet, was die Grünen in der vergangenen Legislaturperiode speziell für die Jugend erreicht haben. Etwa die Abschaffung der Studiengebühren und die Einführung der studentischen Mitbestimmung an Unis und Hochschulen. "Diese Politik wollen wir fortsetzen, verspricht Filius. Dazu gehöre neben einer besseren Breitbandversorgung und günstigen Wohnungen auch die Abschaffung des "von der CDU geerbten Alkoholverkaufsverbotes nach 22 Uhr".

Getränkemäßig setzt die Partei noch einen drauf. Am linken Rand der Wahlkampfpostille befindet sich ein Gutschein für zwei Freigetränke, einzulösen bei der Wahlkampfabschlussparty der Ulmer Grünen am 12. März im Café Jedermann. Einfach so zwei Bier aufs Haus ist aber nicht: Freigetränke erhält nur, wer den Grünen auf der Party sein verschlossenes Briefwahlkuvert übergibt, "das wir am Sonntag selbstverständlich fristgerecht an das Wahlamt zustellen".

Ein manipulativer Akt? Ein Hauch von Stimmenkauf? Solche Vorwürfe weisen die Grünen mit Nachdruck zurück. "Wir schreiben den Leuten ja nicht vor, wen sie wählen sollen", sagt Filius. Vielmehr wolle man mit der "vielleicht etwas unkonventionellen" Aktion bei jungen Menschen Politikbewusstsein schaffen. Wer den zugeklebten Wahlschein zur Party mitbringe und abgebe, habe seine Entscheidung überdies schon getroffen. "Man kann uns beim besten Willen nicht vorwerfen, dass wir Erstwähler manipulieren wollen."

Ebenso sieht es der für die Werbekampagne mitverantwortliche Fraktionsgeschäftsführer Michael Joukov. "Wir tun alles, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen." Denn je mehr Menschen zur Wahl gingen, umso höher sei die Legitimation für die Politik. Es sei sogar die Pflicht demokratischer Parteien, für eine hohe Wahlbeteiligung zu kämpfen - warum nicht mal mit peppigen Mitteln. " Die Junge Union ist selbstverständlich zur Party eingeladen, und die Erstwähler unter ihnen bekommen auch Getränke", so Joukov augenzwinkernd.

Indes: Die CDU-Nachwuchsorganisation findet die Aktion nicht lustig. "Wir fordern von den Grünen, jede Einmischung in den Wahlakt der Erstwähler umgehend zu unterlassen", schreibt JU-Stadtverbandsvorsitzender Johannes Schulz. Der einzige richtige Adressat für Wahlbriefe sei das Postamt oder der Briefkasten des Wahlamtes, nicht aber eine Wahlparty. "Gerade Erstwählern wird ein verheerendes Bild geboten, wenn die Grünen für zwei Getränke Wahlbriefe einsammeln. Der Stellenwert demokratischer Wahlen wird durch die Aktion diskreditiert."

Kommentar von Christoph Mayer: Volle Kanne daneben

Ein bisschen Spaß darf schon sein im Wahlkampf, aber diese Erstwähler-Aktion der Ulmer Grünen geht nach hinten los. Und zwar volle Kanne. Freie Drinks für Jungwähler, die auf einer Grünen-Party ihre zugeklebten Briefwahlkuverts abgeben - rechtlich mag das einwandfrei sein, weil dann kein Einfluss mehr auf die Wahlentscheidung genommen werden kann. Aber was für ein Eindruck entsteht da? Auf jeden Fall nicht der, dass es den Grünen allein um mehr Wahlbeteiligung geht. Sondern eher der: Gib uns Deine Stimme, kriegst auch zwei Bier (oder Cocktails) dafür. So wird Politik zur Lachnummer, und dass die Partei im Einladungs-Flyer für die Lockerung des Alkoholverkaufsverbots wirbt, macht die Sache irgendwie nicht besser.

Man hatte gedacht, die Grünen - derzeit in Umfragen ganz oben - haben so etwas nicht nötig. Anscheinend doch.

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24 Kommentare

05.03.2016 07:22 Uhr

"Manipulation" ... im Ernst jetzt???

So dämlich diese Aktion der Grünen ist, so dämlich ist auch die Reaktion der CDU.

Mit "Wahlmanipulation" bezeichnet man doch wohl Maßnahmen, die das Ergebnis einer Wahl verändern.

Wie soll Freibier für einen verschlossenen Stimmzettel das bitte bewerkstelligen? Damit bringt man Leute im besten Fall dazu zu wählen, aber nicht, ihr Kreuz an einer bestimmten Stelle zu machen.

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05.03.2016 14:17 Uhr

Ein Anfang

Auch wenn berechtigte Kritik an der Übergabe des Briefwahlumschlages an eine Partei aufkommt, so ist doch die Idee an sich wunderbar.
Macht denn das Wort Freibier in Bayern nicht auch reihenweise müde Sofakartoffeln wieder munter?

Gerade die JU sollte sich zu etwas mehr Initiative aufraffen, um den Wahlnachwuchs zur Stimmabgabe zu motivieren. Politik ins Gespräch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu bringen und den Bezug zum eigenen Leben herstellen. Das ist Aufgabe der Jungendorganisationen der Parteien.

Die grüne Jugend hat zumindest den Mut, diese Herausforderung anzunehmen.

Dass dies der JU missfällt, ist klar. Traditionelles Wähler/innenverhalten hatte bisher immer die christlichen Parteien begünstigt, weil viele KInder einfach das wählten, was ihre Eltern und Großeltern schon angekreuzt hatten. Jetzt zeigen die aktuellen Umfagen einen Trendwandel an. Die Grünen sind die anscheinend die besseren Konservativen. Und jetzt kommt ausgerechnet die Grüne Jugend und motiviert auch noch die Erstwähler zum Nachdenken zwinkern
Wählengehen zu dürfen ist ein Privileg. Die Erstwähler dazu zu bringen, sich ihrer neuen Verantwortung für den Staat bewusst zu werden, ist ein Verdienst, den sich die anderen Jugendorganisationen ruhig teilen dürften.
Vor allem gilt dies für die Junge Union, die gerne kritisiert, ohne hier selber Leistung zu bringen.
Also macht mal!
Einfach den Hintern von Muttis Sofa bewegen und es besser machen.

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06.03.2016 12:50 Uhr

Antwort auf „Ein Anfang”

Wäre Ihr Text ein Schulaufsatz, so stünde darunter "Thema verfehlt". Hier geht es nicht darum, dass Leute versuchen, bei Jugendlichen so etwas wie politisches Interesse zu wecken. Hier geht es darum, dass Jugendlichen Freibier für ausgefüllte Stimmzettel angeboten wird

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07.03.2016 00:24 Uhr

Freibier

Na und?
Um mit der (Wahl) Jugend ins Gespräch kommen zu können, braucht es erst einaml ein interessantes Event. Es muss vor allem Spaß bringen und idealerweise auch noch kostenlose Getränke zwinkern
Sonst locken sie mit "Partei" kaum noch junge Menschen zu Veranstaltungen.
Ist erst einmal die Hemmschwelle gebrochen und die Parteileute als "coole Socken" erkannt, gehts weiter mit gemeinsamen Arbeitsprojekten.
Seriöse und traditionelle Parteiarbeit ist nun mal oft langweilig und zeitintensiv. Wollen sich das die jungen Leute antun? Doch um diese Hemmschwelle abzubauen und aufeinander zuzugegen, kann Freibier durchaus ein Lösungsansatz sein.

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07.03.2016 18:05 Uhr

Antwort auf „Freibier”

Auch wenn Sie mir zum zweiten Mal erzählen, wie wichtig es sei, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, ändert das nichts daran, dass es darum nicht ging.

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07.03.2016 18:51 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Freibier””

Sondern?

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08.03.2016 08:24 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Freibier”””

Das habe ich Ihnen zwei Beiträge weiter oben doch schon erklärt.

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05.03.2016 13:27 Uhr

Völlig unnötige Aktion

Liebe Grüne, ist ja nett, wenn man was für die Wahlbeteiligung tun will.

Aber, "Zitat: Freigetränke erhält nur, wer den Grünen auf der Party sein verschlossenes Briefwahlkuvert übergibt, "das wir am Sonntag selbstverständlich fristgerecht an das Wahlamt zustellen".

Liebe Grüne, bitte stellt Euch einfach mal vor, zum Beispiel die AfD oder auch die JU würden den Vorschlag machen, die ausgefüllten Stiimmzettel (natürlich im zugeklebten Kuvert) von den Wählern einsammeln und dann -natürlich- "selbstverständlich" an das Wahlamt weiterzuleiten.
Was, liebe Grüne, würdet Ihr zu solch einem Vorgehen von AfD oder JU wohl lautstark und öffentlich vom Stapel lassen?
Was wohl?
Um es mal recht deutlich und etwas flapsig zu sagen: "Habt ihr sie noch allle?" oder habt Ihr, als ihr diese Schnapsidee entwickelt habt, schon einige zuviel von diesem Getränk intus?
Wer seinem politischen Gegner solche Steilvorlagen gibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese das hemmungslos ausschlachten.
Für so -mit Verlaub- doof hätte ich Euch nicht gehalten.

Als Naturwissenschaftler werde ich, natürlich nur aus Neugierde (und nicht, um irgendjemandem irgendwas zu unterstellen) und nur mit meinem eigenen Briefwahlunterlagen jetzt mal eine kleine Versuchsreihe machen, ob man irgendwie feststellen kann, welche Partei angekreuzt wurde, trotz verschlossenen Unterlagen und doppeltem Kuvert. Spontan fällt mir dazu eine sehr starke Lichtquelle ein und der gute alte Wasserdampf.

Ich neige in keiner Weise zu Paranoia, aber meinen ausgefüllten Stimmzettel würde ich zumindest niemals einer politischen Partei in die Hände geben. zur "selbstverständlichen" Abgabe beim Wahlamt. Ich würde ihn noch nicht einmal mit der Post befördern lassen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Dafür halte ich das frei und geheime Wahlrecht für zu wichtig.

Das Kind liegt zwar schon im Ausguss, aber lasst diesen Schwachsinn bitte bleiben.

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05.03.2016 12:31 Uhr

Grüner Humor - Wahlunterlagen-Kuriere?

(..) Einfach so zwei Bier aufs Haus ist aber nicht: Freigetränke erhält nur, wer den Grünen auf der Party sein verschlossenes Briefwahlkuvert übergibt, "das wir am Sonntag selbstverständlich fristgerecht an das Wahlamt zustellen". (..)

Das Briefwahlkuvert werden also irgendwelche GrünenInnen "am Sonntag selbstverständlich fristgerecht an das Wahlamt zustellen".".
So, so, ... irgendwelchen GrünenInnen soll man also seine Post zu einer entscheidenden Wahl anvertrauen.

Was kommt als nächstes?
Anstatt Verpflichtung auf das sog. "Post-/Breifgeheimnis" von Briefzustellern reicht eine Mitgliedsschaftsbestätigung bei der Grünen Partei aus?

.

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05.03.2016 13:29 Uhr

Antwort auf „Grüner Humor - Wahlunterlagen-Kuriere?”

Fast schämt man sich, aber diesmal muss man dem "Grünen-Fresser" Ulmer tatsächlich mal zustimmen....

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05.03.2016 06:34 Uhr

Wer garantiert,

daß nicht nach Übergabe die Kuverts öffnet und das Kreuz bei der z.B. bei der CDU rausradiert und bei den Grünen hinmacht?
Wie wird verfahren, wenn Auffälligkeiten nach der Wahl festgestellt werden? Wie z.B. überdurchschnittlich hoher Grünen Anteil bei ähnlicher Wahlbeteiligung und z.B. extrem niedriger AfD Anteil?

Bitte um Erklärung - und warum wird versucht, Wahlmanipulation, bzw. die Möglichkeit Stimmen von den Grünen zu manipulieren von der Presse so verharmlosend dargestellt? Wo ist die Aufsicht über einen Notar wenn die Stimme des Wählers an eine Partei übergeben wird. Wer garantiert, daß hier kein Betruf stattfindet? Ist die Briefwahlstimme bei der Übergabe in eine verschlossene Stahlbox eingeworfen, die nur vom Wahlleiter zu öffnen ist? Oder liegen die Briefwahlunterlagen "halt solange bei uns rum" ?

Für mich stinkt diese Aktion zum Himmel - hier würde ich mir entschieden mehr Gegenwehr von den Parteien, als auch der Presse erwarten!

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05.03.2016 10:27 Uhr

Antwort auf „Wer garantiert,”

Wieder mal eine AfD Verschwörungstheorie.
KlopfKlopfam Kopf, jemand zuhause?

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05.03.2016 07:27 Uhr

Antwort auf „Wer garantiert,”

Das sind wahnsinnig berechtigte Bedenken!

Wie sollte schließlich bei der Zählung irgendein Mensch bemerken können, dass ein Umschlag schon einmal geöffnet, ein Kreuz "bei der CDU rausradiert" und stattdessen bei den Grünen "hingemacht" wurde?
So was hinterlässt ja schließlich überhaupt keine Spuren!!

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05.03.2016 13:43 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,””

Auf soviel Misstrauen waren wir nicht eingestellt, aber das ist einfach gelöst - wer mit einem Briefwahlumschlag ankommt, darf selber zum Wahlamt laufen (ist nicht weit) und es dort selber einwerfen. Entscheidend ist, dass möglichst viele wählen, darum geht es!

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06.03.2016 12:35 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,”””

@ Joukov

Nächstes Mal setze ich wohl besser einen Ironie-Tag.

(Ansonsten ist Herrn Brinks vollumfänglich zuzustimmen. Insbesondere seinem Satz: "Für so -mit Verlaub- doof hätte ich Euch nicht gehalten". Dem kann ich mich nur anschließen...)

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06.03.2016 05:21 Uhr

Gibt´s auch alkoholfreie Freidrinks !??? ohne Bier !!???,

oder legt die swp-Redaktion nur Wert auf Freibier ???

»Getränkemäßig setzt die Partei noch einen drauf. Am linken Rand der Wahlkampfpostille befindet sich ein Gutschein für zwei Freigetränke, einzulösen bei der Wahlkampfabschlussparty der Ulmer Grünen am 12. März im Café Jedermann. Einfach so zwei Bier aufs Haus ist aber nicht: Freigetränke erhält nur, wer den Grünen auf der Party sein verschlossenes Briefwahlkuvert übergibt, "das wir am Sonntag selbstverständlich fristgerecht an das Wahlamt zustellen".

Ein manipulativer Akt?«

Es könnte ja durchaus sein !, es existieren Erstwähler !! die auch ohne Alkohol existieren können !!!

-----

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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05.03.2016 21:07 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,”””

"Auf soviel Misstrauen waren wir nicht eingestellt"

Danke, das zeigt wieder einmal mehr, wie weltfremd die Grünen sind...
Sei's drum - mein Kreuz wird am 13.3. eh an anderer Stelle stehen...

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09.03.2016 13:36 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,”””

P.S. Ich vergaß noch herauszustellen, dass die GRÜNEN sogar die Unwahrheit im kritisierten Schreiben sagen (umgangssprachlich lügen sie), sofern das Folgende korrekt zitiert ist:

"Lieber. . ., am 13. März darfst Du zum ersten Mal den Landtag wählen. Deine Stimme entscheidet, wer unser Land regiert", heißt es in dem Brief, der auflistet, was die Grünen in der vergangenen Legislaturperiode speziell für die Jugend erreicht haben.

Denn das ist schlicht unwahr. Korrekt wäre: "Deine Stimme entscheidet MIT, wer unser Land regiert". Kleiner, aber sehr bedeutender Unterschied, alles andere wäre eine Diktatur.

Zu dem, was angeblich GRÜN geleistet habe, wie die: "Einführung der studentischen Mitbestimmung an Unis und Hochschulen". Haha, schon zu meinen Zeiten an der Uni gab es die studentische Mitbestimmung an Unis und Hochschulen. Ich saß bspw. bereits als studentische Vertretung im Prüfungsausschuss meiner Fakultät der Uni und war auch Mitglied der UStA (neben dieser gab es auch den AStA, der ebenfalls Mitsprache hatte). Jaja, aber jetzt wollen die GRÜNEN die studentische Mitbestimmung EINGEFÜHRT haben. Wahrheit und GRÜNE - verträgt sich das?

Zur Abschaffung des "von der CDU geerbten Alkoholverkaufsverbotes nach 22 Uhr" folgende Zitate:

"Alkoholverbot nach 22 Uhr - Kein Wein und Bier mehr vom Pizzaservice -
Nach Tankstellen und Supermärkten soll es künftig in Baden-Württemberg auch keinen Alkohol mehr zwischen 22 und 5 Uhr per telefonischer Bestellung etwa beim Pizzaservice geben. Das hat die grün-rote Landesregierung am Dienstag beschlossen." http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alkoholverbot-nach-22-uhr-kein-wein-und-bier-mehr-vom-pizzaservice.2aaf0f95-dc71-43e9-8c36-3255118ba382.html

ALSO: GRÜN-ROT wollte die Verschärfung des Alkoholverbots, will jetzt aber alles der CDU-SPD-FPD in die Schuhe schieben, die das Verbot nur für Tankstellen und Supermärkte eingeführt hatte!

oder auch http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.alkoholverbot-nach-22-uhr-kein-wein-und-bier-mehr-vom-pizzaservice.2aaf0f95-dc71-43e9-8c36-3255118ba382.html

Oder "Freiburg probt die Prohibition - Alkoholverbot in der Innenstadt: Wie ein grüner Bürgermeister in Baden-Württemberg Gewalttaten verhindern will" - http://www.zeit.de/2008/06/LS-Alkoholverbot

GRÜNE und die Wahrheit? Passt das zusammen???

Dafür aber:"Grüne Jugend will alle Drogen legalisieren" - http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article134881101/Gruene-Jugend-will-alle-Drogen-legalisieren.html

GRÜNE und legales Verhalten? GRÜNE und verantwortliches Verhalten?

Außerdem sind 9000 Flyer auf CO2-neutralem Recyclingpapier immer noch eine Umweltsünde, wenn sie sinnlos verteilt werden wie hier.

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09.03.2016 12:40 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,”””

Ich spekuliere mal folgendes: Joukov und Konsorten wären die Ersten, die lauthals "MANIPULATION DER JUNGWÄHLER" unterstellt hätten, hätte sich exakt dieselbe Aktion eine Partei wie die LINKE, AfD oder gar NPD ausgedacht (vermutlich hätten Sie das schon der ALFA oder der CDU unterstellt, aber vielleicht geht die Spekulation damit zu weit).

Joukov und die GRÜNEN sollten - wenn Sie schon Jungwähler an Wahlen heranführen wollen - denen auch die essentiell wichtigen Grundsätze geheimer Wahlen nahebringen. Dazu gehört in erster Linie, seinen Wahlschein PERSÖNLICH und EIGENHÄNDIG ohne Beobachtung durch Dritte auszufüllen und in die Wahlurne einzuwerfen (oder bei Briefwahl in den Postkasten). Etwas so wichtiges, wie ein Wahlzettel gehört NIEMALS in die Hände Dritter, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, schon gar nicht in die Hände einer bei eben jener Wahl zur Wahl stehender Partei (die - wie der Name schon sagt - parteiisch ist).

Aber mit dem vorher nachdenken und demokratische und rechtsstaatliche Regeln befolgen, scheinen es die GRÜNEN in Ulm eh nicht so zu haben. Bei einer etwas länger zurückliegenden Ulmer Gemeinderatswahl haben mir u.a. auch die GRÜNEN Wahlwerbung in den Briefkasten geworfen, obwohl ich einen ganz klar mit "Keine Werbung" beschrifteten Briefkasten hatte. Darauf angesprochen antwortete Joukov, es handle sich ja nur um "Informationen der GRÜNEN zur Wahl", und wenn man dies nicht in alle Briefkästen einwerfe, würde ja der ein oder andere ältere Mensch "benachteiligt", weil er sich ja nicht selbst anderweitig - bspw. im Internet - informieren könne. Jaja, wenn das jetzt alle Unternehmer so machen würden, gell, und Werbung als "Information, die sich ältere Menschen anderweitig nicht selbst beschaffen könnten" bezeichnen würden. Wahlwerbung ist - wie der Name sagt - Werbung, und wenn ich sage "Keine Werbung" sollte das selbst ideologisch Verblendeten, und damit erst recht ideologisch Unverblendeten, ein klarer Hinweis sein, dass ich ihr Altpapier nicht in meinem Briefkasten will. Einsicht, etwas falsch gemacht zu haben, war leider nicht da, nur krampfhafte Verteidigung des eigenen Fehlverhaltens.

Naja, das Thema GRÜN hat sich dank Volker Beck, aber gerade in BW auch dank der netten Balkonpflanze und den unvergessenen Flugmeilen eines Cem Özdemir ja von selbst erledigt, erst Recht, wenn man den Umgang der Jung-GRÜNEN mit demokratisch gewählten Mitgliedern und Amtsträgern in verantwortlicher Position wie Boris Palmer betrachtet. Das war widerlich und zeigt eine gehörige Portion Radikalismus und die Unfähigkeit die Meinung anderer zu respektieren.Radikale sind nicht wählbar, egal wie der Parteiname lautet.

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09.03.2016 13:14 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,””””

Prima, denn werden Sie also weder die Grünen noch die AfD wählen.
Und da kann man Ihren Frust auf die Grünen voll und ganz verstehen, wenn jemand ein Stück Papier in Ihren Briefkasten geworfen hat.
Nur mal so am Rande gefragt, haben möglicherweise auch noch andere Parteien eine solch schändliche Tat begangen und Ihren Breifkasten mit "Altpapier" verschmutzt?
Ich habe ein ähnliche Problem, allerdings habe ich auch von CDU und SPD Post bekommen, nicht zu vergessen dieses merkwürdige "Extrablatt", das massiv für die AfD wirbt, von dem aber die AfD offiziell behauptet, nichts davon zu wissen und nichts damit zu tun zu haben. Macht nichts, dass wird ja rechtlich geklärt werden, ob es sich dabei vielleicht um illegale Parteispenden handelt.

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09.03.2016 14:20 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Wer garantiert,”””””

Ja, ich schrieb ja "unter anderem (u.a.)". Auch eine Jessica Kulitz bzw. ihr Austräger befanden es nicht für nötig, meinen klaren Willen zu respektieren. Ebenso ein Vertreter der FDP, Freien Wähler und der SPD.

Aber bei Gemeinderatswahlen ist die Reaktion einfach: Es wird niemand gewählt, der meinen erklärten Willen nicht respektiert. Es gibt bei einer Gemeinderatswahl ja genug Alternativen.

Für Sie, Herr Brinks, wird's jetzt aber schwer bei der Landtagswahl: SPD, CDU und AfD (Annahme: Extrablatt stammte von denen) sind sowieso raus, weil sie Altpapier bei Ihnen entsorgten, LINKE, REP, NPD und GRÜNE auch (man soll ja keine Radikalen wählen grinsen ). Bleiben noch Satireparteien, Chancenlose und die FDP. Woll'n mal hoffen, dass weder "Die PARTEI" noch die FDP Altpapier bei Ihnen entsorgen grinsen

Das ist jetzt aber nicht ganz ernst gemeint, nur mit Augenzwinkern.

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07.03.2016 22:00 Uhr

Grüne laden Erstwähler ein: Wer Briefwahlzettel abgibt, erhält Freigetränke

Es ist schon befremdlich mit welchen Mitteln die grünen Politiker die jungen Erstwähler zur Urne bitten. Da hat die grüne Partei kein Problem damit, den jungen Menschen ein Leben mit Drogen vorzuleben. Vorstandsmitglied Özdemir hatte auf einem Landesparteitag in Berlin statt Blumen eine Hanfpflanze entgegengenommen und sich auch mit einer solchen auf einem Bild der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim parlamentarischen Geheimnisträger der Grünen, Volker Beck, wurde auf einem bekannten Berliner Drogenumschlagspunkt und dem größter Männerstrich von Berlin die Droge Crystal Meth gefunden. Da wundert es nicht, wenn die Ulmer Grünen nun der Meinung sind, dass man die Stimmen der jungen Teenis auch mit Alk kaufen sollte, denn es ist die Pflicht der grünen Partei, die Wahlbeteiligung mit allen Mitteln zu erhöhen, so M. Joukov. Deshalb auch die Zusage, das Verkaufsverbot für Alkohol ab 22:00 Uhr wieder zurückzunehmen, so dass das „Kommasaufen“ wieder aufleben kann. Diese Lust an Provokation findet man nur bei dieser Partei im Wahlkampf. Das Verteufeln der Mobilität, das Verhindern moderner Verkehrswege, den immer erhobenen Zeigefinger brauchen weder die Jungen noch die alten Schwaben. Wahrscheinlich wirken die Umfrageergebnisse im Vorfeld schon berauschend. Interessant wäre dann zu wissen, was auf der Wahlparty ausgegeben wird.

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09.03.2016 13:16 Uhr

Antwort auf „Grüne laden Erstwähler ein: Wer Briefwahlzettel abgibt, erhält Freigetränke”

Einfach hingegen und ausprobieren!
Vieleicht gibt es ja "Grünen Tee" und Brennessel-Hanf-Tee grinsen

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06.03.2016 09:22 Uhr

Freibier, na dann Prost

Da helfen weder Milch noch "Hopfen & Malz". Aber es zeigt die Fähigkeiten des "Grünen Personals" im praktischen Umgang mit dem Leben.

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