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Geschlossene Parkhäuser: Wo stattdessen geparkt werden kann

Viele Parkplätze in der Ulmer Innenstadt fallen weg, weil die Tiefgaragen in der Sedelhofgasse und am Kornhaus in den kommenden Wochen schließen. Jetzt bemüht sich die Stadt um alternative Parkmöglichkeiten.

Autor: SWP |
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Der Abbruch des Sedelhof-Parkhauses rückt näher. Er ist nötig, damit das neue Einkaufsviertel „Sedelhöfe“ enstehen kann. Am 3. Februar schließt die Tiefgarage. Damit fallen 500 Parkplätze weg, bis die Sedelhöfe fertig gestellt sind. Auch die Kornhaus-Tiefgarage schließt am 1. März, sie muss saniert werden – macht noch einmal 137 Parkplätze weniger. Das will die Stadt jetzt auffangen.
 
Zwar gebe es wochentags ausreichend Parkplätze, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Trotzdem wolle die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Parkbetriebsgesellschaft PBG versuchen, den Verlust der Parkplätze für Besucher der Innenstadt zu kompensieren.  Folgende alternativen Parkmöglichkeiten soll es geben:
 
Tiefgarage des Theaters: Abends und samstags sollen 85 zusätzliche Stellplätze in der Theater-Tiefgarage der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die Tarife entsprechen jenen der anderen City-Parkhäuser.
 
Schillerstraße: Weitere 85 Parkplätze gibt es in der Schillerstraße (zwischen der Neuen Straße und der Ludwig-Erhard-Brücke). Hier hatten bisher Dauerparker ihre Fahrzeuge abgestellt, jetzt will die Stadt die Parkplätze bewirtschaften. Die Parkgebühr für eine Stunde beträgt 0,90 Euro. Weil man in die Innenstadt etwas länger unterwegs ist, kann in der Schillerstraße bis zu 4 Stunden für 3,60 Euro geparkt werden. Anwohner können einen Bewohnerparkausweis beantragen, mit dem sie im Dichterviertel und ab 18 Uhr auf den Stellplätzen in der Schillerstraße parken dürfen.
 
Park + Ride: Auch das Park + Ride-Angebot an Samstagen soll attraktiver gestaltet werden. Am Messeparkplatz an der Donauhalle und am Parkplatz beim Schulzentrum Kuhberg werden samstags ab 9.00 Uhr Parktickets zu einem Preis von 3,50 € verkauft, mit denen man mit bis zu fünf Personen mit der Linie 1 bzw. 4 in die Innenstadt und später wieder zurück zum Parkplatz zu fahren. Die Parkzeit auf diesen P+R-Stellplätzen ist nicht beschränkt. Die Stadt will mit großen Stelen an den Einfahrtstraßen zur City auf das Angebot aufmerksam machen.
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8 Kommentare

31.01.2013 08:56 Uhr

Park+Ride vom Norden kommend ist nicht möglich

Von Norden kommend (Geislingen, B10) hängt zwar noch ein Schild an der Brücke, welches auf P+R Plätze auf dem Eselsberg hinweist, praktisch geht das aber seit der Parkraumbewirtschaftung nicht mehr. Zwischen Lehr und Jungingen wurde ein PR Platz eingerichtet, leider ohne Bushaltestelle! Und erst in die Stadt runterfahren, Kuberg wieder rauf , mit Bus wieder runter... Da lacht selbst der Ulmer Spatz. Und wenn mal das Auto-parken teurer ist als Auto-fahren bleibt nur noch der Aldi Parkplatz.

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31.01.2013 08:56 Uhr

geschlossene Parkhäuser

Schläft eigentlich unsere Stadtverwaltung? Da werden grosse Bauten hingestellt aber an Parkplätze denkt man nicht Parkhäuser werden geschlossen ohne vorher Ersatzparkplätze zu schaffen. Das Argument, dass 2016 genügend Parkraum vorhanden sein wird ist ein Witz. Wir leben nicht in der Zukunft sondern jetzt und da fehlt es vorne und hinten an Parkraum, aber die supergscheiten wissen halt alles besser. Andere als Hampelmänner zu bezeichenen lässt schon ein bischen an RESPEKT und ANSTAND anderen gegenüber vermissen. Aber solche werden nie aussterben!!!

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30.01.2013 19:43 Uhr

Des Pudels Kern nicht erfasst

Wenn man in der City einer Großstadt arbeitet, keinen Firmenparkplatz nutzen kann oder ganz einfach nur "Shoppen" will, dann nimmt man öffentliche Verkehrsmittel - ob Bus oder Tram, wie es im Ulmer Jargon heißt.
Aber so manche können und wollen dies einfach nicht wahrhaben, begeben sich lieber auf zeitraubende Parkplatzsuche und umrunden ihr angestrebtes Ziel im Fünf-Minuten-Takt. Vor allem diejenigen, die mit ihrem Heilix Blechle oder ihrer Statussymbol-Limousine meinen, unbedingt bis zur Eingangspforte ihres auserwählten Konsumtempels vorfahren zu müssen.

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30.01.2013 17:24 Uhr

Abzocke!

Trotzdem ist es eine reine Geldmache von der Stadt!
Wo sollen denn die Pendler jetzt parken?
Vermutlich werden jetzt die IKEA-Parkplätze missbraucht , ganz zu schweigen von den Parkplätzen , die für Eisenbahner ausgewiesen sind! Schon jetzt sehe ich eine Unmenge von Fahrzeugen einfach durch das Betriebsgelände der Bahn fahren (Schillerstrasse-geradeaus Richtung IKEA)!

Hier wird einem ganz deutlich das Geld aus der Tasche gezogen und wenn ich dann höre , das man 4 Stunden parken kann , dann frage ich mich ernsthaft , welcher Pendler dort parken soll , wenn er doch erst nach ca. 8-10 Stunden zurück kommt.

Lieber Gero:

Das kannste schönreden wie du willst , Fakt bleibt , das hier eine neue Art der Abzocke gefunden wurde!

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30.01.2013 19:17 Uhr

Antwort auf „Abzocke!”

Ich rede nichts schön. Dass die Kornhausgarage nun zeitgleich geschlossen werden muss, ist zum Beispiel das Resultat miserabler Arbeit der Verwaltung - die hätte man schon längst sanieren müssen, als es noch nicht kritisch war. Das ist schlüssig und zutreffend so auch von der SWP kommentiert worden.

Undifferenziertes Rumgemoser nur des Rummoserns willen ist aber Banane. Denn worin bestehen die Alternativen? Um eine Garage zu sanieren, muss man sie schließen. Um eine Garage neu zu bauen, muss man die alte abreißen. Wenn man Dauerparken von 85 Fahrern vermeidet, kann man einem Vielfachen das Einkaufsparken ermöglichen.

Klar ist das mit Härten verbunden für diejenigen, die weiterhin mit dem Wagen die Innenstadt ansteuern wollen oder müssen. Gerade Pendler aber könnten sich auch überlegen, den Bahnhof zum Umsteigen und nicht zum Einsteigen zu nutzen. So, wie es in Großstädten üblich ist. (So, wie ich es auch mache; spart Stress und Zeit.)

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31.01.2013 06:14 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Abzocke!””

Sie gehen immer von den "Normalarbeitenden" aus , aber was ist mit den Leuten , die schon Nachts um 2:00 Uhr oder 3:00 Uhr anfangen müssen?
Es gibt eben nicht nur Arbeiter , die regelmässig um 7:00 Uhr oder 8:00 Uhr auf der Arbeit sein müssen!
Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren zu diesem Zeitpunkt noch nicht , also müssen sie mit ihrem Fahrzeug zur Arbeit fahren ........

Auch gibt es Leute , die erst nach 1:00 Uhr Feierabend haben und da fahren bekanntlicher Weise keine Busse mehr!

Schon mal darüber nachgedacht?

Aber Hauptsache , man geht nur von sich aus und sieht nur seine eigene Situation!

Ich wiederhole mich gerne noch einmal:

Abzocke!

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30.01.2013 14:10 Uhr

Ulm Meiden!

Da gibts nur eine Lösung: Ulm meiden!

Wer da nicht hin muss, sollte gar nicht erst da hin fahren. Unser Geld können wir auch anderswo ausgeben. Und oft noch schöner und billiger.

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30.01.2013 14:39 Uhr

Antwort auf „Ulm Meiden!”

Schön, ein Hampelmann weniger auf Ulmer Straßen... so kann man den Stau auch reduzieren, mir soll es recht sein.

Die Garagen werden nicht aus Willkür dichtgemacht. Die Kornhausgarage ist baufällig, die Sedelhofgarage wird durch eine mit derselben Kapazität ersetzt. Zusätzlich forciert die Stadt jetzt den Bau einer Bahnhofsgarage, die unterhalb der Friedrich-Ebert-Straße deutlich über 700 Plätze aufweisen wird. Jenseits der Gleise wird die Bahn ein Parkhaus entlang der Schillerstraße errichten. Und von möglichen Plänen unterhalb des neuen Theaterviertels will ich gar nicht erst anfangen.

Vielleicht wollen Sie es nicht wahrhaben, aber mittelfristig und langfristig (2016) wird die Parksituation in Ulm deutlicher entspannter sein, als sie es bis zur Schließung der beiden Garagen gewesen sein wird. Iss'n bisschen wie motzigen Kinder und Zähneputzen: die Kleinen raffen auch nicht, dass sich ein bisschen Plackerei jeden Tag lohnen wird. Einsicht kommt halt erst mit einer gewissen Reife.

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