Zong raus in den Gassen

Ulm.  Am Samstag ist Kinderfasnet, Narrenbaumstellen und Narrentreiben im Zelt. Am Sonntag folgen der Gottesdienst und ein Umzug mit 5000 Teilnehmern.

Dreimal "Zong raus". Die Narrenzunft Ulm hat am Wochenende ihre großen Auftritte. Los geht es am Samstag, 28. Januar, mit der Kinderfasnacht von 15 Uhr an im Kornhaus-Foyer. Einlass von 14 Uhr an. Kinder zahlen 1,50 Euro, Erwachsene 2 Euro.

Gegen 17.30 Uhr zieht ein kleiner Umzug gen Marktplatz zum Narrenbaum-Stellen ab 18 Uhr. Der Baum, der im Anschluss an den Narrensprung am Sonntag zugunsten des Ulmer Hospizes versteigert wird, wurde vom Staatlichen Forstbetrieb Weißenhorn gespendet.

Bereits von 17.30 Uhr an ist das Narrenzelt am Marktplatz geöffnet. Weitergefeiert wird später von 19.30 Uhr an beim Narrenrock mit der Rockcover-Band "Shot A Duck" im Kornhaus. Alle närrischen Ulmer seien eingeladen, zusammen mit Zünften und Musikkapellen "eine heiße Fasnachtsparty" zu erleben - bei freiem Eintritt, sagt Pressesprecher Bernd Haas. Nur der Verzehrbon kostet 2,50 Euro.

Der Sonntag, 29. Januar, beginnt um 10 Uhr mit dem Narrengottesdienst in der Wengenkirche. Zur gleichen Zeit beginnt im Foyer des Kornhauses ein Weißwurstfrühstück. Von 11.11 Uhr an laden dann Schirmherr Oberbürgermeister Ivo Gönner und die Narrenzunft Ulm die Zunftmeister und Vorstände der am Narrensprung beteiligten Vereine sowie Musikgruppen zum Empfang ins Kornhaus ein.

Weil am Faschingsdienstag erstmals kein Umzug stattfindet (wir berichteten), ist der große Narrensprung am Sonntag von 14 Uhr an der einzige Fasnetsumzug in Ulm, dafür aber mit mehr als 5000 Hästrägern und Musikern. Die Umzugsstrecke verläuft von der Gideon-Bacher-Straße über Bockgasse, Kornhausgasse, Kornhausplatz, Bärengasse, Hafenbad, Herrenkellergasse, Platzgasse bis zum Münsterplatz. Sprecherplätze, an denen die Gruppen erläutert werden, sind in der Bockgasse, am Kornhaus, an der Ecke Hafenbad/Herrenkellergasse, an Herrenkellergasse/Platzgasse, am Münsterplatz beim Abt und beim Stadthaus. Das Halteverbot an dieser Strecke gilt von 11 bis 16 Uhr.


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Autor: CAROLIN STÜWE | 26.01.2012

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