Eiseskälte kein Problem für Stromerzeugung
Ulm. Aufgrund der kalten Temperaturen friert die Donau an einigen Stellen zu. Die Eisschicht hat jedoch auf die Stromproduktion keine negativen Auswirkungen.
Die Donau friert langsam aber sicher zu. Vor dem Wasserkraftwerk an der Böfinger Halde hat sich eine Eisdecke gebildet. Die Stromerzeugung der Wasserkraftwerke rund um Ulm läuft jedoch weiter reibungslos. "Wir haben eine völlig normale Stromerzeugung", erklärt Bernd Jünke, Pressesprecher der Stadtwerke Ulm (SWU). Technisch bedeutet das, dass die Turbinen des Wasserkraftwerkes mit 150 Kubikmetern pro Sekunde versorgt werden.
"Die schwierigste Aufgabe für die Mitarbeiter ist derzeit, die Rechen der Kraftwerke mit heißem Dampf zu enteisen", sagt Jünke. Die Rechen sind eine Art Gitter, das normalerweise verhindert, dass Treibgut in die Turbinen gelangt. Derzeit müssen sie vor allem von Eisschollen befreit werden, um die Durchflussmenge konstant zu halten. Das bedeute durchaus Mehrarbeit, sei im Winter aber normal, so der SWU-Sprecher. Am meisten sei derzeit im Kraftwerk in Donaustetten zu tun.
Jünke rechnet auch bei anhaltendem Frost nicht mit Einschränkungen in der Stromproduktion. Einen Engpass sieht er, auch wenn die Stadtwerke unlängst Gas bei Lieferanten nachbestellen mussten, nicht auf die Verbraucher zukommen. Die Haushalte werden also auch weiterhin ganz geregelt versorgt werden können. Auch die Lechwerke in Bayern, die unter anderem das Wasserkraftwerk in Dillingen betreiben, haben derzeit keine Beeinträchtigungen. "Erzeugungsverluste konnten wir bisher nicht ausmachen", sagt Pressesprecher Ingo Butters.
"Wir müssen sehen, dass wir den Wasserpegel konstant halten und dass die Wehre steuerbar bleiben", beschreibt er das derzeitige Hauptaugenmerk der Mitarbeiter. Dafür setzen die Lechwerke sogenannte Luftsprudelanlagen ein. Diese löchrigen Druckluftleitungen sorgen dafür, dass sich an den Wehren kein Eis bildet. Das funktioniere sehr verlässlich, sodass die Stromerzeugung gesichert sei. "Schwieriger ist es, wenn es anfängt zu tauen. Dann machen die sich lösenden Eisschollen Probleme und können den Durchfluss stören." Aber auch das würde sich bei den Verbrauchern nicht bemerkbar machen.
"Die schwierigste Aufgabe für die Mitarbeiter ist derzeit, die Rechen der Kraftwerke mit heißem Dampf zu enteisen", sagt Jünke. Die Rechen sind eine Art Gitter, das normalerweise verhindert, dass Treibgut in die Turbinen gelangt. Derzeit müssen sie vor allem von Eisschollen befreit werden, um die Durchflussmenge konstant zu halten. Das bedeute durchaus Mehrarbeit, sei im Winter aber normal, so der SWU-Sprecher. Am meisten sei derzeit im Kraftwerk in Donaustetten zu tun.
Jünke rechnet auch bei anhaltendem Frost nicht mit Einschränkungen in der Stromproduktion. Einen Engpass sieht er, auch wenn die Stadtwerke unlängst Gas bei Lieferanten nachbestellen mussten, nicht auf die Verbraucher zukommen. Die Haushalte werden also auch weiterhin ganz geregelt versorgt werden können. Auch die Lechwerke in Bayern, die unter anderem das Wasserkraftwerk in Dillingen betreiben, haben derzeit keine Beeinträchtigungen. "Erzeugungsverluste konnten wir bisher nicht ausmachen", sagt Pressesprecher Ingo Butters.
"Wir müssen sehen, dass wir den Wasserpegel konstant halten und dass die Wehre steuerbar bleiben", beschreibt er das derzeitige Hauptaugenmerk der Mitarbeiter. Dafür setzen die Lechwerke sogenannte Luftsprudelanlagen ein. Diese löchrigen Druckluftleitungen sorgen dafür, dass sich an den Wehren kein Eis bildet. Das funktioniere sehr verlässlich, sodass die Stromerzeugung gesichert sei. "Schwieriger ist es, wenn es anfängt zu tauen. Dann machen die sich lösenden Eisschollen Probleme und können den Durchfluss stören." Aber auch das würde sich bei den Verbrauchern nicht bemerkbar machen.
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Autor: TOBIAS KNAACK | 08.02.2012
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Obwohl die Donau nach und nach zufriert, funktioniert das Wehr an der Böfinger Halde tadellos. Foto: DANA HOFFMANN
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