Ulm/Neu-Ulm:

stark bewölkt

bewölkt
21°C/16°C

"Eine tolle Veranstaltung"

Der Rotary-Club Ulm/Neu-Ulm will mit seinem Fasching im Wiley eine neue Tradition begründen. Die Veranstaltung dient einem sozialen Zweck: Der Erlös kommt der Aktion 100 000 und Ulmer helft zugute.

FRANK KÖNIG | 0 Meinungen

Bei seinem ersten Fasching bot der Rotary-Club Ulm/Neu-Ulm ein unterhaltsames Programm und fand entsprechend Resonanz: 250 phantasievoll verkleidete Rotarier feierten am Samstag ausgelassen im Wiley, darunter die Delegationen der Partnerclubs aus Bois de Colombes (Frankreich) und Wendenburg (Schweiz). Die Party diente einem guten Zweck: Der Erlös fließt der Aktion 100 000 und Ulmer helft zu. Der Club Ulm/Neu-Ulm ist der einzige unter den drei Ulmer Rotary-Clubs, der Frauen aufnimmt. Sie waren wie Christiane Hofmann stark in die Organisation eingebunden. "Eine tolle Veranstaltung", lobte als Gast der Präsident von Rotary Ulm, Christian Winkler.

Zu den Höhepunkten gehörte die Büttenrede von Clubmitglied Beate Merk, der bayerischen Justizministerin. Sie hatte einen Doppelauftritt und schaute zwischendurch bei der Goldenen Elf vorbei (siehe extra Bericht). Bei ihrem geschliffenen Vortrag als "Neu-Ulmer Ratz" ließ sie auch Ministerpräsident Horst Seehofer nicht verschont, der sie in der Mollath-Affäre gemaßregelt hatte. In Bayern sei die Monarchie modern wie nie: "König Horsti" genieße seine unumschränkte Herrschaft. Beim politischen Konkurrenten SPD kritisierte sie die Honorare von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: "Warum macht der nicht endlich Schluss und redet weiter Stuss." Mit Blick auf das lokale Geschehen nahm sie den Ulmer OB Ivo Gönner auf die Schippe, der nach Verbannung der Autos mit gelber Plakette der einzige sei, der noch rauchen dürfe - seine Reval. Der Neu-Ulmer Kollege Gerold "Nöri" Noerenberg gehe da sensibler zu Werke. Schließlich sei es gelungen, das Bordell im Glashaus zu kippen: "Kein Witz, es wurde verhindert durch die Justiz."

Der amtierende Rotary-Präsident Gerhard Rettinger hatte mit Nachfolger Willibald Winkler einen Auftritt als "Waltrude und Mariannchen". Für eine Versteigerung hatte Jochen Nagel vom Baumaschinen-Mietservice im Donautal einen Wettkampf mit Geräten wie Bagger, Rüttler, Walze organisiert, IHK-Präsident Peter Kulitz ein Wochenende in seinem Ferienhaus in Samnaun.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Ökostrom-Reform: Das ändert sich

Einspeisevergütung.

Mit etwas Glück können die Strompreise im nächsten Jahr leicht sinken. Darauf lässt die Reform der Ökostromförderung hoffen, die am Freitag in Kraft tritt. Nur für Kleinanlagen ändert sich wenig. Die wichtigsten Fragen und Antworten. mehr

Bei Stau: Auf Autobahn bleiben

Stauforscher Michael Schreckenberg und Stau bei Berlin.

Im Stau kommen die anderen immer schneller voran. Irrtum, sagt der Stauforscher Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen. Nirgendwo fühlt sich der Mensch so übervorteilt wie im Auto. Ein Interview mehr

Image-Film über Weißenhorn

Vor historischer Kulisse des alten Rathauses: Filmemacherin Lisa Miller und Musiklehrer Dominik Klein haben im Auftrag der Stadt einen Weißenhorn-Imagefilm gedreht. Gestern Abend wurde das Werk erstmals öffentlich gezeigt.

Premiere im Stadtrat: Am Dienstag ist in dem Gremium der neue Weißenhorner Stadtfilm gezeigt worden. Fünf Minuten lang ist der Streifen von Lisa Miller, der die Fuggerstadt in bestem Licht erscheinen lässt. Mit dem Image-Film. mehr