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Das Fasnets-ABC

Kein Zweifel, die närrische Zeit ist angebrochen. Aber wissen Sie auch, was es mit Hästräger, Narrensprung und Guggamusik auf sich hat? Das Fasnets-ABC liefert die Erklärung.

Aschermittwoch: Der Aschermittwoch ist der Beginn Fastenzeit. Am Aschermittwoch werden eine Menge von Bräuchen abgehalten, die mit der Fastnacht in Bezug stehen. Beispiele sind das Geldbeutelwaschen, Herings- oder Schneckenessen.

Brunnenspringen: In Munderkingen an der Donau kennt man als  fasnächtlichen Brauch das Brunnenspringen. Die Brunnenspringer werden zunächst ausgewürfelt und tauchen dann mit einem Becher warmen Wein ins kalte Wasser und dürfen  anschließend die  Mädchen die um den Brunnen herumstehen nass spritzen und  küssen.

Dreikönigstag: Ist der Beginn der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. An diesem Tag nehmen die Zünfte verschieden Handlungen vor wie zum Beispiel das Häsabstauben. Der Zunftmeister kontrolliert das Häs nach seiner Vollständigkeit.

11.11.: Seit dem 19. Jahrhundert beginnt die Fasnet am 11.11. um 11.11 Uhr die Elf als Narrenzahl. An diesem Tag begann früher die Winterfastenzeit, da galt es nochmal so richtig zu feiern, wie auch am Faschingsdienstag dem Abend vor dem Aschermittwoch.

Funkenfeuer: Der Funken ist meist ein Strohhaufen oder aufgeschichtete Holztürme, die bei Anbruch der Dunkelheit angezündet werden. Der  Ursprung ist nicht klar aber es existieren auch Mythen, so soll zum Beispiel das Böse verbannt werden. Der Winter soll vertrieben und Krankheit und Unglück für das folgende Jahr abgewendet werden.

Guggamusik: Hat seinen Ursprung aus dem Schweizerdeutsch nachdem ein „Gugg“ Fehler bedeutet. So wurde aus der fehlerhaften Musik bald eine schrägklingende rythmische Musik. Hauptinstrument sind Schlagwerk und Susaphon.

Häs: Ist der schwäbische Ausdruck  für’s Narrenkleid. Jede Zunft hat sein eigenes Häs in Tierform, Hexen und anderen Gestalten.

Kappenabend: Stammt  noch aus den 50er und 60er Jahren. Jede Dorfwirtschaft  ( Beiz) hielt im Nebenzimmer in der Faschingszeit einen Kappenabend ab, man ging nicht in "Vollmaske" sondern setzte sich ein "Käpple" auf trank, tanzte und feierte ausgelassen.

Narrenbaum: Beim Narrenbaum handelt es sich um einen dürren langen Baum der als ein Symbol der verkehrten, unharmonischen Welt steht.

Rosenmontag: Der Rosenmontag wird als Höhepunkt der Karnevalszeit begangen., Fällt auf den Montag vor dem Aschermittwoch, also 48 Tage vor dem Ostersonntag

Schmotzige Dorschtich: Ist der Donnerstag der Woche vor Fastnacht. Das alemannische Wort „Schmutz“ bedeutet „Kuss“ oder „Fett“. Auch Weiberfasnet! Es ist an diesem Tag Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatte als Symbol der männlichen Macht abschneiden.

Zunft: Die Narrenzünfte pflegen die Fastnachtsbräuche wie das Narrenbaumstellen zu Beginn der Fastnacht oder den Umzug (Narrensprung). Jede Narrenzunft hat eine oder mehrere Gruppen (Figuren), die dasselbe als Häs tragen .

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