DGB fordert Rückzug aus Afghanistan

Ulm. 

Der Krieg in Afghanistan beweist, dass Waffen keinen Frieden schaffen. Das sagte DGB-Regionsvorsitzender Peter Fischer gestern Nachmittag bei einer Kundgebung zum Antikriegstag beim Stadthaus. Fischer forderte unter Beifall von etwa 40 Aktivisten den Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan nach dem Beispiel anderer Nato-Länder. Außerdem müsse der Umbau der Bundeswehr zu einer "aktiven Interventionsarmee" gestoppt und die Wehrpflicht beibehalten werde. Fischer, der den DGB von Ulm aus im Bereich des Regierungspräsidiums Tübingen repräsentiert, wies darauf hin, dass Deutschland nach den USA und Russland nun drittgrößter Rüstungsexporteur sei. Er forderte eine Politik des wirtschaftlichen Ausgleichs als Voraussetzung für nachhaltigen Frieden. Die NPD müsse verboten werden, um rechtsextreme Tendenzen zu unterbinden. Mit dem Antikriegstag erinnert der DGB an den Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Das Motto "Nie wieder Krieg" bleibt nach Fischers Worten aktuell. kö


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02.09.2010

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