Carsharing-Firma präsentiert sich

Seit zehn Jahren teilen sich Menschen Autos, die von Confitech vermittelt werden. Aus Anlass einer Namensänderung präsentierte sich die Firma jetzt.

BEATE STORZ |

Ein Leben ohne Auto ist für viele Menschen kein Problem. Wer in der Innenstadt lebt, kann alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Doch manchmal braucht man es einfach auch. Dann hat man zwei Optionen: Entweder man nimmt einen Mietwagen oder man teilt sich die Fahrzeuge mit anderen Menschen, allgemein als Carsharing bekannt.

Dass das möglich ist, dafür sorgt seit zehn Jahren die Firma Confitech in Ulm und Neu-Ulm. "Wir waren schon vor Car2go da", erzählt Conficars-Manager Udo Eckert bei der Präsentation des Betriebes vor dem Ulmer Stadthaus anlässlich einer Namensänderung: Aus Confishare wurde Conficars. Damit einher geht auch ein neues Logo mit lokalem Bezug. Es ist ein stilisierter, dynamisch dargestellter Ulmer Spatz mit einem Rad statt der Beine.

Auch das Angebot und der Fuhrpark haben sich geändert. Und Conficars hat mehr Parkplätze in Ulm bekommen. "Die Menschen haben sich in den vergangenen zehn Jahren geändert. Vor allem junge Leute besitzen zunehmend kein eigenes Auto und nutzen unser Angebot", erläutert Eckert das Konzept.

Wer will, kann auch mit einem der Wagen in ganz Europa Urlaub machen. "Soll es ein längerer Urlaub werden, empfiehlt es sich jedoch, die Fahrzeuge vorher zu buchen", sagte Eckert. Die Wagen von Conficars müssen immer wieder an ihren Ursprungsstandort zurück gebracht werden, die einzige Ausnahme ist die Achse Hochschule - Universität - Hauptbahnhof. Hier können die Fahrzeuge am Ziel stehen gelassen werden. "Das ist unser Angebot an die Studenten", sagte Eckert.

Carsharing sei eine Alternative zum eigenen Auto. Aus der Sicht von Eckert liegen die Vorteile darin, dass die Benutzer keinen Parkplatz suchen müssen und sich sowohl Garagen- oder Stellplatzmieten als auch die Unterhalts- und Pflegekosten eines eigenen Autos sparen. Der Fuhrpark von Conficars bietet vier Fahrzeugtypen vom Kleinwagen bis zum Neunsitzer, etwa für Sportvereine.

Neu ist auch das Business-Carsharing für Unternehmen. Damit könnten sich Unternehmen Dienstwagen sparen, erklärte Ecker. Dank der Confitech-Idee könnten Unternehmen ihren Fuhrpark verkleinern oder ganz abschaffen.

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