Ulm/Neu-Ulm:

bedeckt

bedeckt
7°C/6°C

Brückenhaus: Die Neu-Ulmer Luxus-Insel

Die Vermarktung der Sparkassen-Neubauten auf der Insel läuft an – nichts für kleine Geldbeutel. Alles läuft über den Spezialisten Leading Buildings.

FRANK KÖNIG | 0 Meinungen

Der Spezialist für hochwertige Immobilien Leading Buildings aus Düsseldorf beginnt nächsten Monat mit der Vermarktung der drei Sparkassen-Neubauten auf der Neu-Ulmer Insel. Im Zentrum des Interesses steht vor allem das Brückenhaus, das ein Stück weit in die Donau hineinragt und in dem über die Büroräume der Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen hinaus vier Loftwohnungen mit je 300 Quadratmetern entstehen. „Es gibt schon Interessenten“, sagt Oliver Schallhorn.

Der frühere Geschäftsführer von Fritz & Macziol ist im April bei Leading Buildings und deren Makler-Tochter Cadman als geschäftsführender Gesellschafter eingestiegen. Er verkauft im Brückenhaus und den zwei separaten Gebäuden Donau- und Inselhaus 23 Wohnungen. Zu Quadratmeterpreisen schweigt Schallhorn sich aus. Es ist jedoch bekannt, dass der Ulmer Bauträger Realgrund weiter westlich am Donauufer bis zu 7000 Euro pro Quadratmeter erlöst hat. Das Brückenhaus dürfte klar darüber liegen. Die Wohnungen sind daher kaum vermietbar – die Miete wäre viel zu hoch.

Auf der Internetseite von Cadman heißt es entsprechend: „Leider teuer. Wer die teuersten Wohnungsbauprojekte vermarktet, muss wissen, womit er Milliardäre nachhaltig beeindruckt.“

Leading Buildings und Cadman wissen das in der Tat: mit hochklassigen Animationsfilmen von Disney-Spezialisten. Die Clips können im Einzelfall durchaus 100 000 Euro kosten, berichtet Schallhorn. Der Käufer soll auf diese Weise virtuell durch seine künftige Wohnung gehen und sich alles möbliert anschauen können. Auf Wunsch wird die Einrichtung noch digital verändert. Um das Außengelände adäquat darstellen zu können, hat Leading Buildings das Donauufer mittels Drohnen abfilmen lassen.

Für Schallhorn ist das Projekt der Architekten Weinbrenner, Single, Arabzadeh (Nürtingen) ein „tolles Ding“, mehr noch: ein Leuchtturm. Aus seiner Sicht strahlt er bis Stuttgart und München: „Wenn die neue ICE-Trasse da ist, wird Ulm/Neu-Ulm als Wohnort noch attraktiver.“

Schallhorn hat inzwischen sein neues Büro mit Musterzimmern in dem vierten Haus bezogen, das zu dem Projekt gehört, aber schon weitgehend vermarktet wurde: Insel 18. Wie es sich für eine Firma gehört, die einen durchgestylten Showroom im Herzen Düsseldorfs besitzt, strahlt auch hier alles Luxus aus. Auf dem überdimensionalen Flatscreen läuft eine Animation für das Düsseldorfer Einkaufs- und Bürozentrum Kö-Bogen des Stararchitekten Daniel Libeskind, das Leading Buildings in Szene gesetzt hat.

Schallhorn hat sein hiesiges Büro zunächst für vier Jahre gemietet. Er will den Standort Ulm/Neu-Ulm für Cadman dauerhaft aufbauen. 

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

15 Jahre "Wer wird Millionär"

Macht gerne Millionäre - und macht dabei auch gern Faxen: Moderator Günther Jauch.

Neues Haus, neues Auto, neues Boot - mit der Million Euro, die bei Günther Jauch zu holen ist, ist einiges möglich. Doch wie gingen die Gewinner mit dem Geld um? Und sind sie wirklich glücklicher geworden? mehr

Neuer Ulm-Krimi

Manfred Eichhorn: In der Asche schläft die Glut. Silberburg, 256 Seiten, 9.90 Euro.

Kommissar Klaus Lott ermittelt wieder - in Ulm. "In der Asche schläft die Glut" heißt der mittlerweile vierte Kriminalroman Manfred Eichhorns. mehr

Windeln für Kühe?

Der oberbayerischer Bauernpräsident Anton Kreitmair befestigt eine Windel an Kuh Doris.

Milchbauern in Bayern wehren sich gegen die geplante neue EU-Düngeverordnung. Jetzt starteten sie eine Protestaktion - Motto: "Brauchen Almkühe bald Pampers?" mehr