40 Prozent der Hauptstraßen sind marode

Wie es um die Qualität der Neu-Ulmer Straßen bestellt ist, darüber wird vornehmlich nach strengen Wintern diskutiert, wenn sich ein Schlagloch nach dem anderen öffnet.

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Jetzt hat es die Stadt allerdings schwarz auf weiß bekommen, und das vom beauftragten Büro „Die Straßengutachter“ aus Erfurt. Prof. Andreas Großmann hat alle Neu-Ulmer Straßen abfahren und bewerten lassen. Und siehe da: Nur zehn Prozent werden von ihm als schlecht eingestuft – allerdings nur auf dem 153,8 Kilometer langen Nebenstraßennetz. Was dagegen das Netz der stark befahrenen Hauptstraßen betrifft, 154,5 Kilometer lang, kommen die Gutachter zu einem ganz anderen Ergebnis: 40 Prozent sind hier im schlechten Zustand, und die Sanierung ist eigentlich seit ein oder zwei Jahren überfällig. Das Fachbüro wird jetzt in verschiedenen Szenarien berechnen, wie viel Geld die Stadt Neu-Ulm zur Sanierung ausgeben muss und auch ein entsprechendes Erhaltungs- und Bauprogramm ausarbeiten. Auch der dann anstehende Unterhaltsbedarf wird neu ermittelt.

Den Stadträten Waltraud Oßwald (CSU) und Karl-Martin Wöhner graut es vor den Kosten, die da auf die Stadt zukommen werden. Dagegen hielt der zuständige Fachbereichsleiter Tobias Frieß den Ball diesbezüglich ziemlich flach: „Von den 40 Prozent dürfen Sie sich nicht schocken lassen, wir haben dafür ein abzuarbeitendes Budget.“

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