35.000 Euro mehr für Behandlung von Folteropfern

Der Landtag erhöht den Zuschuss für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm um 35.000 Euro. Das teilen die Abgeordneten Jürgen Filius (Grüne) und Martin Rivoir (SPD) mit.

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Sie schreiben: "Das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm leistet eine äußerst wichtige Arbeit für Flüchtlinge. Traumatisierte Flüchtlinge erhalten hier die Möglichkeit ihre Erlebnisse gut zu verarbeiten."

Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen sei die Nachfrage nach Therapieplätzen enorm gestiegen. Somit wurden die Wartezeiten für eine Behandlung immer länger. Deshalb hat der Finanzausschuss des Landtags auf Antrag der Grünen und der SPD beschlossen, die Mittel für die fünf Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer in Baden-Württemberg um 175.000 Euro auf 500.000 Euro zu erhöhen. Davon wird auch das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm profitieren. "Es ist wichtig, dass das Land hier reagiert hat. Die Wartezeiten für Flüchtlinge mit Beratungs- und Behandlungsbedarf müssen unbedingt gesenkt werden, damit sich psychische Krankheitsbilder nicht irreparabel manifestieren", schreiben Martin Rivoir und Jürgen Filius.

Insgesamt werden die Zuschüsse an soziale Einrichtungen im Doppelhaushalt 2015/2016 von 750.000 Euro auf nun 1,5 MillionenEuro verdoppelt. Davon profitiert auch der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.

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