26-Jähriger rast mit Tempo 230 über die B 30

Die Polizei hat am Dienstag einen Raser auf der Bundesstraße 30 bei Gögglingen-Donaustetten aus dem Verkehr gezogen - mit Tempo 230.

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Am Dienstag hat vor dem Schöffengericht Ulm der Prozess über den schweren Verkehrsunfall in der Neujahrsnacht begonnen, bei dem ein Autofahrer mit Tempo 170 drei Menschen getötet hat.

Ebenfalls am Dienstag hat die Polizei einen Raser an derselben Stelle auf der Bundesstraße 30 bei Gögglingen-Donaustetten aus dem Verkehr gezogen - mit Tempo 230. Ein 26-jähriger Mann aus dem Raum Biberach war einem Polizeibeamten aufgefallen, der dem Raser mit einem Videomotorrad auf dem Streckenabschnitt zwischen Achstetten und Donaustetten gefolgt ist, bis er ihn einholen und stellen konnte.

Auf der gesamten B 30 zwischen Ulm und Biberach gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Eine Folge übrigens schwerer Unfälle, die sich dort immer wieder wegen unangepasster Geschwindigkeit ereignet haben. Für den 26-Jährigen bedeutet das erst einmal ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten, vier Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro.

Dabei hatte der junge Mann insofern Glück, als er keinen Unfall verursacht hat. So wie etwa in der Neujahrsnacht, als zwei Männer mit ihren Limousinen mit 170 und 150 km/h über die Bundesstraße gefahren waren. Bei einem Unfall in einer Nebelbank waren dabei drei Menschen ums Leben gekommen. Der Hauptangeklagte muss in dem Fall mit einer Haftstrafe rechnen.

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Kommentare

24.10.2013 13:45 Uhr

230 km auf B30

Mindestens 3 Jahre Führerschein Entzug und mehrere 1000 Euro Strafe, ansonsten bringt das alles nichts. In so einem Fall sollte es richtig weh tun.

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