22 Bands beim Marathon der Musiker im Roxy

Musik für Menschen in Not. Unter diesem Motto zeigen regionale Musiker wieder Einsatz beim Musikmarathon am Freitag im Roxy.

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Am Anfang war der Tsunami, der vor neun Jahren Südasien überflutete und Hunderttausende tötete. Eine Katastrophe, die auch in Ulm Menschen berührte. Musiker gaben damals ein Benefiz-Konzert - den ersten Musikmarathon -, und spendeten den Erlös an Hilfsprojekte in Südasien. Mittlerweile gibt es den 9. Musikmarathon, am Freitag, 8. März. Der Grundgedanke ist geblieben: Musiker spielen und stiften ihre Gage. Mittlerweile an Projekte in Ulm, Laupheim, Nepal, Ruanda. Ein Abend, der Musikern wie Technikern einiges abverlangt. Jede Band hat nur 15 Minuten Auftrittszeit, es gibt keine Umbaupause. Die Musiker geben sich auf der Bühne die Verstärker in die Hand.

In diesem Jahr werden abwechselnd zwei Bühnen bespielt, die Bühne in der Roxyhalle und die Cafébarbühne, wie Tobias "Bobbes" Schmid sagt. Er ist der Vorsitzende des Vereins "Einsatz", dessen Mitglieder den Musikmarathon Jahr für Jahr organisieren. "Einsatz"-Mitglied Udo Eberl ist stolz auf die Bands, die auftreten werden, von denen "einige allein große Hallen füllen könnten". Etwa Furasoul (Spielzeit Punkt Mitternacht); allerdings ist noch unklar, ob sie auftreten werden, da der Sänger erkrankt ist. Noch hoffen die "Einsatz"-Leute.

Zum Spielplan des Musikmarathons mit 22 Bands, so vielen wie noch nie: Das Trio Manou eröffnet den Abend um 18.30 Uhr. Es folgen Green Waste, Care or Not, Lemmiwings, Leon, Brassmaniacs, Moody Man, Danny Richter & Band, Aida, Beta 2.0, Patrick Wieland, Killerpilze, Tos, Lilly, Good Weather Forcast, Benzin, Die Ulmer Spitzspatzen, Blackout Problems, Ocean of Plague, Judith & Band, Furasoul, Canvas Divine, Stepfather Fred.

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