20 Arbeitsplätze entfallen: Meiller schließt in Ulm

Im Industriegebiet Donautal schließt im Zuge eines Sparprogramms überraschend das Kipperwerk von Meiller. Dabei gehen 20 Arbeitsplätze verloren.

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Der Hersteller von Kipperfahrzeugen Meiller (München) schließt seinen Standort im Ulmer Donautal. Das Montagewerk in der Graf-Arco-Straße unweit von KHD und Iveco ist geschlossen. Der Standort steht zum Verkauf. Die traditionsreiche Fahrzeugfabrik hat im Zuge eines Sparprogramms 20 Arbeitsplätze in Ulm abgebaut. Geschäftsführer Dr. Daniel Böhmer betonte allerdings, der Abbau sei im Einvernehmen mit Betriebsrat und Gewerkschaft erfolgt: Man habe den Mitarbeitern Abfindungen nach Sozialplan bezahlt. Die Firma hatte zudem Versetzungen ins Hauptwerk nach München angeboten. Dafür entschieden sich nach Böhmers Worten nur zwei Mitarbeiter des ebenfalls geschlossenen Standorts Ratingen, wo neun Mitarbeiter waren. Neben München mit etwa 500 Mitarbeitern bleibt auch das Montagewerk Karlsruhe mit rund 70 Beschäftigten erhalten. Meiller hat zudem ein Werk für den Stahlbau in Tschechien mit 1100 Mitarbeitern. Der Standort in Ulm wurde bereits 1977 eröffnet und ist 17.000 Quadratmeter groß. Geschäftsführer Böhmer: "Wir sind offen für Angebote." Meiller hatte das Werk mit Blick auf den benachbarten Lkw-Hersteller Iveco eröffnet. Man habe mit Iveco vereinbart, dass in diesem Werksteil künftig die Meiller-Kipper auf Daily-Transporter und Euro-Cargo-Lastwagen montiert werden.

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