17 Glätteunfälle in Ulm und Region: 80.000 Euro Schaden

Ulm.  Die frostige Kälte sorgt weiterhin für glatte Straßen in Ulm und der Region: In der Nacht auf Mittwoch wurden in Ulm und im Alb-Donau-Kreis 18 Unfälle auf eisglatten Straßen gemeldet. Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 80.000 Euro.

„Heute Nacht war einiges los“, sagt Wolfgang Jürgens von der Polizeidienststelle Ulm. 18 Unfälle seien besonders wegen glatter Straßenverhältnisse passiert. Dabei wurde eine Person schwer verletzt, vier Personen erlitten leichte Verletzungen. Keine Unfälle wegen der Witterung gab es in der Stadt Neu-Ulm und im Landkreis.

Bei starken Schneeverwehungen und Glätte ereigneten sich von Dienstagabend bis Mittwochmorgen viele Unfällen in Ulm und im Alb-Donau-Kreis. An mehreren Stellen war vorübergehend kein Durchkommen mehr.

Die Polizeidirektion Ulm musste sich zwischen 20 und 8:30 Uhr mit 18 Unfällen befassen, bei denen fünf Menschen verletzt wurden, einer davon schwer. Die Schäden dürften sich auf mindestens 80.000 Euro summieren.

Auf der schneeverwehten L 230 zwischen Heroldstatt und Laichingen verletzte sich ein 41-Jähriger schwer, als er mit seinem Auto gegen 22:45 Uhr von der Straße abkam. Beim Zusammenstoß mit einer Schutzplanke entstand ein Schaden von rund 7000 Euro.

Zwei Leichtverletzte und rund 10.000 Euro Schaden forderte ein Unfall gegen 20:40 Uhr auf der L 260 zwischen Wiblingen und Unterkirchberg. Dort schleuderte ein 28-Jähriger auf der schneeglatten Fahrbahn gegen einen Citroen, mit dem ihm ein 60-Jähriger entgegenkam. Beide Fahrer trugen leichte Verletzungen davon.

Ebenfalls leicht verletzt wurde eine VW-Fahrerin auf der B 10 bei Luizhausen. Kurz nach der Urspringer schleuderte sie gegen 2:45 Uhr in einer Schneeverwehung von der Straße. Ihr Auto rutschte eine Böschung hinunter und kippte um, den Schaden beziffert die Polizei mit 4000 Euro.

Gegen 6 Uhr wurde ein Mensch verletzt, als er mit seinem Fahrzeug ohne fremdes Zutun vom Berliner Ring abkam. Zudem entstand ein Schaden von rund 500 Euro.

Wegen Schneeverwehungen saßen gegen 1:30 Uhr mehrere Laster auf der L 1233 zwischen Tomerdingen und Temmenhausen fest. Aus derselben Ursache fuhren sich gegen 6 Uhr auf der Kreisstraße 7308 zwischen Langenau und Wettingen mehrere Fahrzeuge fest. Die L 1239 zwischen Bollingen und Herrlingen musste die Polizei kurz nach 8 Uhr für mehr als eine Stunde sperren. Wegen massiver Verwehungen hatte sich beim Kiesental ein Laster festgefahren.

Glimpflich endete der Unfall eines Schulbusses, der sich bereits am Dienstagnachmittag bei Ballendorf ereignete. In einer Schneeverwehung rutschte er bei starkem Seitenwind von der abschüssigen Straße in den Graben. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Schaden beschränkte sich auf einen umgefahrenen Leitpfosten. Die Schüler mussten in einen Ersatzbus umsteigen. Neben einem Abschleppfahrzeug waren zwei Traktoren erforderlich, um den Bus wieder auf die Straße zu ziehen.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


10.03.2010

Google 1+

Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik

Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr

Inferno in der Hechinger Altstadt

Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte am Montagabend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr

Inferno in der Hechinger Altstadt

Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr

Hechinger Brandruinen qualmen noch

Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr

Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell

Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

Ein Raub der Flammen

So einen Brand wie gestern am frühen Abend haben die Hechinger mitten in der Altstadt schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen. Der Altbaukomplex an der Ecke Marktstraße/Schlossstraße wurde ein Raub der Flammen. Von vier Drehleitern aus schützten die Feuerwehren die Nachbargebäude.... mehr