So haben die Ulmer den Schwörmontag erlebt

Ulm.  Schwörrede und Nabada sind vorbei. Jetzt heißt es: Ab in die Friedrichsau und erst einmal ausruhen. Auf der Dianawiese gibt's Leckeres zu essen und Erfrischendes zu trinken. Die Grünflächen laden zum Grillen und Erholen ein. Wir haben die Ulmer befragt, wie ihr Schwörmontag war und wo es jetzt noch hingeht.

Jung und Alt sind in der Friedrichsau unterwegs, genießen das Wetter, die Live-Musik und die gute Stimmung. Manche bezeichnen den Schwörmontag 2010 sogar als den besten, den sie je erlebt haben. Jetzt wollen sie in der Stadt richtig feiern. Andere sind schon wieder auf dem Heimweg und müssen ihre Kinder ins Bett bringen. Die Mehrheit der Ulmer ist auf jeden Fall mehr als zufrieden mit dem Nabada.

Es bietet sich ein friedvolles Bild aus grillenden Jugendlichen, fliegenden Beachvolleybällen, Spaziergängern und Gittarrespielern. Auch die Donau ist wieder ruhig. Nur die leeren Flaschen, kaputten Schlauchboote und Holzreste zeugen noch von der Wasserschlacht, die hier wenige Stunden zuvor getobt hat.

Sehen Sie dazu auch unsere Videos:







Kommentare (3)

31.07.2010 23:52 Uhr |   unbekannt

So haben wir den Schwörmontag erlebt

In der Friedrichsau Menschen vom mittleren Alter an aufwärts, junge Familien auf der Dianawiese - Schwörmontag wie man es sich wünscht.
Aber gegen 22:30 Uhr in Richtung Stadtmitte: Chaos pur! Heranwachsende im Alkoholrausch, teiweise sturzbesoffen mit allen Auswüchsen. Rettungsdiensteinsätze im Fünf-Minuten-Abstand. Auf dem Münsterplatz das gleiche Bild, zusätzlich ein Eiertanz auf Glasscherben. Wohl dem, der noch aufrecht gehen kann. In der Hirschstrasse dann gehäuft jugendliche Schnapsleichen in ihrem eigenen Erbrochenem. Am Bahnhof waren wir froh in den Bus steigen zu können. Ist das der Sinn des Schwörmontags?
Und es kam noch schlimmer: Gegen 1:30 Uhr dann die Mitteilung, dass unser 28-jähriger Sohn auf dem Weg nach Hause in Söflingen grundlos von angegriffen und am Boden liegend mit Fußtritten gegen den Kopf lebensgefährlich verletzt wurde. Nun liegt er im Krankenhaus, wurde mehrfach am Schädel operiert und wird bleibende Schäden haben. Ja, was für ein friedlicher Schwörmontag!!
22.07.2010 08:57 Uhr |   favagineus

Wo sind die interessanten fotos???????

es scheint auch so, als ob nur jugendliche gefeiert haben.
es gibt auch noch andere plätze wie "zur zill" oder den münsterplatz. ich vermisse die interessanten plätze.. nicht so mainstreamlastig zwinkern
21.07.2010 13:14 Uhr |   Falco

"die Ulmer"

Das liest sich ja so als hätten nur "die Ulmer" gefeiert. Meinem Eindruck nach waren sehr viele aus der ganzen Region und weit darüber hinaus in der Stadt und hatten ihren Spass.

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


19.07.2010

Google 1+

Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik

Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr

Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe

Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr

Inferno in der Hechinger Altstadt

Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr

Hechinger Brandruinen qualmen noch

Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr

Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell

Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

Ein Raub der Flammen

So einen Brand wie gestern am frühen Abend haben die Hechinger mitten in der Altstadt schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen. Der Altbaukomplex an der Ecke Marktstraße/Schlossstraße wurde ein Raub der Flammen. Von vier Drehleitern aus schützten die Feuerwehren die Nachbargebäude.... mehr