Olaf Schwark gewinnt Schatzsuche

Ulm.  Der in der Oststadt lebende Bauingenieur Olaf Schwark (42) hat die Schwörmontag-Schatzsuche gewonnen und ist nun um 10 000 Euro reicher. "Ich fühl mich super", sagte er der SÜDWEST PRESSE. Das Geld will er für einen Urlaub und sein Haus verwenden.

Olaf Schwark erreichte das Versteck - das Ulmer Donaustadion - um 13.08 Uhr als siebter und war somit der letzte, der an der Finalrunde teilnehmen durfte. In der Reihenfolge ihres Eintreffens am Zielort zogen die ersten Sieben einen Umschlag mit einem Schlüssel aus einer Lostrommel. Nur einer der Schlüssel öffnete jedoch den Tresor, in dem der Scheck über 10 000 Euro eingeschlossen war.

"Das Schicksal hat entschieden", sagte Olaf Schwark, der als letzter einen Umschlag aus der Trommel zog. "Es war ja nur noch einer drin." Dass er so schnell am Ort des Verstecks gewesen war, hatte er seinem Wohnort zu verdanken - der Eberhardtstraße. "Von da sind es nur zwei Minuten mit dem Fahrrad."

Olaf Schwark ist gebürtiger Hannoveraner und zog für einen Job bei der Gewerbeaufsicht der Stadt 2006 nach Ulm. Er ist verheiratet und hat einen 14 Monate alten Sohn.

Die Schwörmontag-Schatzsuche war von SÜDWEST PRESSE, Radio 7 und swp.de veranstaltet worden. In den vergangenen Tagen waren sieben Zahlen in der Zeitung abgedruckt. In welche Reihenfolge sie gehörten, wurde gestern zwischen 12 und 13 Uhr auf Radio 7 geklärt. Das Versteck wurde ab 13 Uhr nach Eingabe des Codes auf swp.de gezeigt.

Sehen Sie dazu auch unser Video:



Kommentare (2)

20.07.2010 19:38 Uhr |   helmut_rudolf

Schatzsuche für Alle??

Bauernfängerei ist noch schwach ausgedrückt.
Mangelhaft ausgedacht, schlecht durchgeführt und mit unterschliff gewonnen.
Einer gewinnt und Hunderte sind sauer. Das gibt einen Werbeeffekt.
20.07.2010 12:45 Uhr |   ruf

Schatzsuche für Alle??

Mit so schwachsinnigen Aktionen wie dieser Schatzsuche macht sich die Südwestpresse bei der Mehrheit Ihrer Lesern keine Freunde. Mir war schon von Beginn der Woche an klar, dass hier nur eine Hand voll Leute die Chance haben überhaupt rechtzeitig ans Ziel zu kommen. Ich habe interessehalber um 13 Uhr die Internetseite zur Eingabe des Zahlencodes aufgerufen. Es hat fast fünf Minuten gedaudert bis die Seite überhaupt reagiert hat, also um 13 Uhr 5 hätte ich die Zahlencombination eingeben können um zu erfahren, dass ich von Erbach aus in 3 MInuten bis Ulm ins Donaustadion fahren (oder wohl eher fliegen) muss um an der Aktion teilnehmen zu können. Eine Woche lang Zahlen sammeln und eine Stunde lang Radio 7 hören, welche Qual um sich dann darüber zu ärgern, dass man Null Chance hat an den versprochenen Schatz zu kommen. Wo anderst nennt man so was Bauernfängerei.

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20.07.2010

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