Arzt empfiehlt: Mit Neoprenanzug auf die Donau
Ulm. Im vergangenen Jahr wurden Neoprenanzüge gegen das kalte Wasser für wilde Nabader wärmstens empfohlen. Ob sich die Teilnehmer des diesjährigen Events wieder in die Tauchgarderobe zwängen müssen, ist noch unklar. Wir haben hier die wichtigsten Infos zusammengestellt.
Wenn das Wetter so sonnig und heiß bleibt wie bisher, sollte das diesjährige Nabada ein Volltreffer werden. Vergangenen Sonntag hatte die Donau laut Werner Hauck, dem technischen Leiter des Nabada, eine Wassertemperatur von 21 Grad. Doch selbst bei diesen Temperaturen kann es nach längerer Zeit im Wasser ganz schön kalt werden.
Dr. Peter Radermacher, Arzt an der Uniklink Ulm, warnt, dass man sich auch bei diesen Temperaturen im Wasser schnell unterkühlen kann: "Der Wasserstand ist derzeit tief und es gibt nur wenig Strömung. Da braucht man länger die Donau runter. Gründsätzlich empfehle ich also einen Neoprenanzug." Eine genaue Zeitangabe, wie lange man sich im Wasser aufhalten kann bevor es kritisch wird, gibt es nicht. "Es kommt immer auf Alter, Größe und Training der jeweiligen Person an", sagt Rademacher. Vorsicht ist geboten beim Badespaß in Verbindung mit Alkohol. "Die Gefäße werden durch den Alkohol erweitert und so steigt das Risiko einer Unterkühlung erheblich."
Im vergangenen Jahr haben die Veranstalter einer Massenerkältung vorgebeugt und die wilden Nabader nachdrücklich darum gebeten, Neoprenanzüge zu tragen. Sollte es in diesem Jahr wieder soweit sein, haben wir bereits in den Sportgeschäften nachgefragt.
Sportsohn in Ulm beispielsweise, der bereits letztes Jahr die Erfahrung gemacht hat, dass drei Tage vor dem Wasserspaß die Verkaufszahlen immens stiegen, hat ausreichend Anzüge auf Lager. Die Filiale in Neu-Ulm hat sich für das Nabada sogar extra "gerüstet", sagt Abteilungsleiter Karlheinz Ott.
Wer sich den Anzug nicht gleich kaufen will, sondern lieber leiht, geht zu Paulis Tauchshop in Senden. Auf das Ausleih-Angebot vom Aquarius Dive-In in Neu-Ulm muss dieses Jahr allerdings verzichtet werden. Besitzer Dimitrios Chatzichristos: "Wir geben dieses Jahr keine mehr raus. Letztes Jahr sind zu viele kaputt zurückgegeben worden und niemand kam für den Schaden auf. Dadaurch haben wir Verluste gemacht." Zu kaufen gibt es die Wasserbekleidung dort nach wie vor.
Der Skate-Snow-Surf-Laden 58 greift auf Bewährtes zurück und startet vom 5. bis 19. Juli extra für das Nabada eine Neopren-Aktion mit 50% auf alle Neoprenanzüge.
Vorgesorgt haben die Geschäfte in Ulm und Neu-Ulm also. Bleiben Wetter und die Empfehlung der Veranstalter abzuwarten. Ein Spaß wird es allemal. Ob mit oder ohne Anzug.
Dr. Peter Radermacher, Arzt an der Uniklink Ulm, warnt, dass man sich auch bei diesen Temperaturen im Wasser schnell unterkühlen kann: "Der Wasserstand ist derzeit tief und es gibt nur wenig Strömung. Da braucht man länger die Donau runter. Gründsätzlich empfehle ich also einen Neoprenanzug." Eine genaue Zeitangabe, wie lange man sich im Wasser aufhalten kann bevor es kritisch wird, gibt es nicht. "Es kommt immer auf Alter, Größe und Training der jeweiligen Person an", sagt Rademacher. Vorsicht ist geboten beim Badespaß in Verbindung mit Alkohol. "Die Gefäße werden durch den Alkohol erweitert und so steigt das Risiko einer Unterkühlung erheblich."
Im vergangenen Jahr haben die Veranstalter einer Massenerkältung vorgebeugt und die wilden Nabader nachdrücklich darum gebeten, Neoprenanzüge zu tragen. Sollte es in diesem Jahr wieder soweit sein, haben wir bereits in den Sportgeschäften nachgefragt.
Sportsohn in Ulm beispielsweise, der bereits letztes Jahr die Erfahrung gemacht hat, dass drei Tage vor dem Wasserspaß die Verkaufszahlen immens stiegen, hat ausreichend Anzüge auf Lager. Die Filiale in Neu-Ulm hat sich für das Nabada sogar extra "gerüstet", sagt Abteilungsleiter Karlheinz Ott.
Wer sich den Anzug nicht gleich kaufen will, sondern lieber leiht, geht zu Paulis Tauchshop in Senden. Auf das Ausleih-Angebot vom Aquarius Dive-In in Neu-Ulm muss dieses Jahr allerdings verzichtet werden. Besitzer Dimitrios Chatzichristos: "Wir geben dieses Jahr keine mehr raus. Letztes Jahr sind zu viele kaputt zurückgegeben worden und niemand kam für den Schaden auf. Dadaurch haben wir Verluste gemacht." Zu kaufen gibt es die Wasserbekleidung dort nach wie vor.
Der Skate-Snow-Surf-Laden 58 greift auf Bewährtes zurück und startet vom 5. bis 19. Juli extra für das Nabada eine Neopren-Aktion mit 50% auf alle Neoprenanzüge.
Vorgesorgt haben die Geschäfte in Ulm und Neu-Ulm also. Bleiben Wetter und die Empfehlung der Veranstalter abzuwarten. Ein Spaß wird es allemal. Ob mit oder ohne Anzug.
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Autor: NATHALIE DENOIX | 14.07.2010
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Um einer Unterkühlung vorzubeugen, sollte man auch bei heißen Temperaturen lieber mit Neoprenanzug zum Nabada gehen.
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Kommentare (2)
Nabada
war dieser Artikel veröffentlicht aus ärztlicher Sorge um unsere Gesundheit, oder war er eine verdeckte Werbung für all jene Geschäfte die Neopren Anzüge verkaufen bzw.verleihen ?Finde ich sehr bedenklich diese Werbung durch die Hintertür. Hat mit neutralem Journalismus nichts mehr zu tun.
@rosty: Kein werblicher Inhalt
Hallo rosty,nach Ruecksprache mit der Autorin: Wie im Vorspann erwaehnt, war die letztjaehrige "Neopren-Empfehlung" Ausloeser fuer den Artikel. Da uns als medizinisch Unerfahrenen die Donau mit 21 °C eigentlich ausreichend warm vorkam, wurde Dr. Radermacher befragt -- und aufgrund dessen Aussagen eine Auflistung aller uns bekannter Quellen fuer Neoprenanzuege als Serviceleistung zusammengestellt.
Ich kann versichern, dass hier keine Werbung fuer Haendler oder Neopren an sich gemacht werden soll. Und ob man nun beim Nabada eine Gummihaut tragen moechte oder nicht, ist natuerlich jedem selbst ueberlassen