Erlebnisbericht vom Nabada

Ulm.  Einmal wilder Nabader sein - das wollten auch Johannes, Marian und Felizia aus der acht9-Redaktion. Sie haben den Wasserspaß in diesem Jahr mitgemacht und für uns dokumentiert.

Wenige Sekunden nach dem Startschuss sind wir triefend nass. Das Wasser kommt von allen Seiten, als hätte sich die ganze Donau gegen uns verschworen. Dabei sind es lachende, ebenfalls bereits klatschnasse Menschen, die uns mit Wasserpistolen, Eimern und Wasserbomben attackieren. Das Adrenalin schießt durch die Adern – da muss man einfach mitmachen!

Überall sind bunte Schlauchboote auf dem Wasser und schaulustige Menschen am Ufer, die man wegen ihrer Wehrlosigkeit doch so gerne bespritzen würde! Doch das riesige Plakat auf der Brücke verbietet es. Ist auch besser so, denn auf dem Wasser geht es richtig ab. Es herrscht absolute Partystimmung. Alles in Reichweite wird aus purem Spaß mit Wasser bombardiert. Die Arme tun uns schon weh vom Wasserschöpfen mit dem Eimer. Hier darf man endlich mal so richtig gemein sein, einen fremden Mann mit eiskaltem Wasser übergießen und niemand nimmt es einem übel!

Mittlerweile gibt es niemanden mehr, der noch trocken ist. Manche flehen um Gnade, weil sie einfach schon genug Wasser abbekommen haben. Gnade jedoch gibt es keine, denn das ist schließlich Nabada. Andere dagegen können nicht genug bekommen.

Unser Blechboot füllt sich zunehmend mit dreckigem Wasser. Langsam fangen wir an zu zittern, weil ein eisiger Wind pfeift. Vielen anderen scheint es genauso zu gehen, denn die Schlacht neigt sich dem Ende entgegen. Aber ein Eimer wird uns trotzdem noch geklaut und der Versuch, ihn wieder zu erlangen, ist vollkommen zwecklos…

Am Ufer werden alle Wasserratten lachend empfangen, vor allem wenn noch eine Kamera dabei ist, so wie bei uns.
Nach dem Nabada ist eine heiße Dusche das Effektivste und Angenehmste, um sich den Donaugeruch vom Leib zu waschen. Und trockene Kleider fühlen sich einfach am Besten an. Ein Tipp zum Schluss: Neoprenanzug!

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Autor: Marian Gröber, Johannes Fremerey, Felizia Göltenboth | 18.07.2011

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