Personalmangel und kaputte Züge: Pendlerzug auf Filstalstrecke fällt aus

Die Zugausfälle und Verspätungen auf der Filstalstrecke zwischen Ulm und Stuttgart finden kein Ende. Aktuell sind Personalmangel und eine technische Störung die Gründe dafür.

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Zugausfall auf der Filstalstrecke.  Foto: 

Pendler, die mit dem Zug zwischen Ulm und Stuttgart oder in der Gegenrichtung unterwegs sind, haben es derzeit schwer. Verspätungen, Zugausfälle und technische Probleme verderben ihnen bereits seit Monaten die Freude am Zugfahren. Und auch wenn die Bahn inzwischen einlenkt, ab September spürbare Verbesserungen verspricht und Jahreskarteninhabern eine Entschädigung versprochen hat – aktuell haben Bahnkunden wenig Grund zur Freude.

So wurde etwa am Dienstag die Regionalbahn 19262, die um 17.33 Uhr in Ulm nach Stuttgart abfahren sollte, ersatzlos gestrichen. Die Begründung der Bahn: „Der Triebfahrzeugführer ist krank... ein Ersatz steht kurzfristig nicht zur Verfügung.“

Bahnfahrer mit Ziel Geislingen, Göppingen oder Stuttgart können auf den Interregio-Express ausweichen, doch auch dieser sowie die Regionalbahn nach Kuchen, Süßen oder Salach fiel aus. Der Grund dieses Mal: Eine technische Störung verhindere das Weiterfahren des Zuges.

Die nächsten Möglichkeiten nach Geislingen, Göppingen oder nach Stuttgart zu kommen, ist der Interregio-Express um 18.54 Uhr. Wer allerdings in Kuchen, Gingen oder Süßen aussteigen möchte, muss bis 19.54 Uhr warten.

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Kommentare

02.08.2017 02:35 Uhr

dank Stuttgart 21 muß die DB sparen wo es nur geht

jetzt kriegen die Bahnreisenden die Rechnung für diesen Irrsinn! Die Ex-(Daimler)-Bahnchefs bekommen vermutlich noch immer Boni für das erfolgreiche Vergrämen von lästigen Bahnpendlern, die gezwungenermaßen zu KFZ (Daimler)kunden werden (müssen), um ihren Job nicht zu verlieren.

DANKE Frau Merkel ... nicht umsonst gabs fette Parteispenden der Autokonzerne für unsere CDU.

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01.08.2017 20:41 Uhr

Nutzlose IREs fahren und zwei RBs 17:33 und 18:38 Uhr fallen hintereinander aus

Ein IRE bringt die Pendler nicht nach hause, da dieser nahezu nirgends hält.
Besser wäre es gewesen, die IREs einfach zu RBs zu machen und jeder wäre nach Hause gekommen.
So konnte man sich nur im Verkehrschaos des Bahnhofs abholen lassen oder für teures Geld eine der wenigen Taxen nehmen.
Die heutige Aktion der Bahn war eine Frechheit. Angesichts der extremen Dreistigkeit dieser Aktion gibt es auch nichts wasirgendwie auch nur ansatzweise zu entschuldigen wäre.
Heute sind viele Pendler auf der wichtigsten Pendlerstrecke Ulms nicht mit der Bahn nach Hause gekommen.
Früher hätte man D Züge an jedem Bahnhof halten lassen oder kurzfristig einen Schienenersatzverkehr organisiert. Dass ein Lokführer mal krank wird ist das normalste der Welt, entsprechende Personalreserven der Bahn muss diese als seriöse Firma selbstverständlich bereitstellen.
Zum Glück hat die Bahn in Baden-Württemberg nach den von ihr verschuldeten Vorfällen der letzten Monate keinerlei Zukunft mehr. Es wäre komplett abwegig, die Deutsche Bahn in ihrem aktuellen desaströsen Zustand bei irgendeiner ÖPNV Ausschreibung noch zu berücksichtigen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass der ÖPNV der Bahn in Baden-Württemberg von dieser in der kurzen Übergangszeit wenigstens noch halbwegs sauber abgewickelt wird.

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