Großer Kampf nicht belohnt

Trotz gutem Spiel muss sich der SSV Ulm 1846 Fußball beim Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken mit 1:2 geschlagen geben.

|
 Foto: 

So soll Fußball sein: Gute Spielzüge, ein echter Kampf, intensive Zweikämpfe, Tore und Spannung bis zur letzten Minute. Wie schon vor einer Woche beim SV Waldhof zeigte sich der SSV Ulm 1846 Fußball am Samstag Nachmittag beim souveränen Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken von seiner besten Seite. Und musste sich wie vor einer Woche in Mannheim (0:1) auch jetzt knapp geschlagen geben. Dieses Mal stand eine 1:2-Niederlage zu Buche.

Vorwerfen kann man den Spatzen nicht allzu viel. Sie gaben gestern alles, agierten gegen den großen Favoriten auf Augenhöhe. Und mussten sich letzten Endes mit nur noch zehn Mann – Volkan Celiktas hatte in der 78. Minute Gelb-Rot gesehen – doch geschlagen geben.

Dabei schien das Spiel zur Halbzeit schon gegen die Spatzen gelaufen zu sein. In der 39. und 42. Minute erzielte der Spitzenreiter vor 2623 Zuschauern in Völklingen durch Kevin Behrens und Steven Zellner einen 2:0-Vorsprung. Der erste Treffer ging auf die Kappe von Ulms Torhüter Holger Betz. Nach einem Freistoß fast von der Mittellinie aus war der Ball ewig lange in der Luft, bis er fünf Meter vor dem Ulmer Tor den Saarbrücker Torjäger Behrens erreichte, der ihn mit dem Kopf zum 1:0 ins Tor beförderte. Betz hatte jede Menge Zeit zu klären. Drei Minuten später rettete Betz nach einem weiteren Freistoß zunächst zwar, aber der Ball kam zu Zellner, der aus spitzem Winkel einschoss.

Mit bemerkenswerter Moral kehrten die Ulmer auf den Rasen zurück und gaben sich mit bewundernswerter Moral noch lange nicht geschlagen. Und prompt brachten sie den Tabellenführer in Bedrängnis. David Braig köpfte den Ball nach einer Flanke von David Kammerbauer zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz (70.). Dieses Tor läutete eine intensive Schlussphase ein. Der eingewechselte Luca Griciotti hatte in der 74. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber frei vor dem Tor den Ball nicht richtig. Der nächste Ulmer Rückschlag kam in Form der Gelb-Roten Karte für Volkan Celiktas (78.). Doch auch in Unterzahl gaben sich die Ulmer noch nicht geschlagen, warfen alles nach vorn, auch auf die Gefahr hin, sich einen Konter einzufangen. Thomas Rathgeber hattee in der 90. Minute die Chance auf den Ausgleich, sein Kopfball landete aber in den Händen von FCS-Torhüter Daniel Batz.

Trainer Tobias Flitsch sprach von einer sehr ärgerlichen, sehr bitteren Niederlage „Wir kassieren zu viele einfache Gegentore“ – das ist einer der Punkte, welche die Spatzen von den Spitzenteams der Liga unterscheidet.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Zwölf Namen für die neuen Ulmer Straßenbahnwagen

Die neuen Straßenbahnwagen der Linie 2 werden nach Männern und Frauen benannt, die mit Ulm in Verbindung stehen. So war es auch schon beim Combino. weiter lesen