Apps für die Stadt im Test: Ulm zum Runterladen

Parkplatzsuche, das richtige Restaurant finden und eine Fahrt in der historischen Eisenbahn buchen: All das ist möglich mit Apps für Ulm. Eine Übersicht.

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Die App „Ulm“ bietet viele verschiedene Infos.  Foto: 

Ein Bildchen hier, ein Selfie da: Facebook, Instagram, Snapchat und Co. sind Apps auf dem Smartphone, die Menschen auf der ganzen Welt nicht mehr missen möchten. Aber auch für Ulm gibt es eine große Auswahl Applikationen. Sind diese überhaupt nützlich? Oder eher überflüssig, weil sie nicht richtig funktionieren? Wir stellen Ihnen eine Auswahl an Apps vor:

Die „Ulm“-App von Rrooaarr Interactive Solutions gibt es im App Store und bei Google Play kostenlos zum Herunterladen. Sie funktioniert nur mit Internetverbindung. An ihr wirkt unter anderem auch das Ulmer City Marketing mit. Sie zeigt zum Beispiel, in welchen Parkhäusern es noch freie Plätze gibt. Außerdem werden Öffnungszeiten, Preise sowie Infos zur Ausstattung der Parkhäuser angezeigt. Die App stellt auch einen Stadtplan von Ulm zur Verfügung, auf dem die Punkte von Interesse (POI), mit Kurzinformationen angezeigt werden. Der Nutzer erhält außerdem Informationen zu den Themen „Veranstaltungen“, „Shopping“, „Essen und Trinken“, „Dienstleistungen“, „Bürgerservice“, „Lokale Medien“ und „Unterkünfte“.

Die App „Sqribe“, die von „Sqribe - the individual guide“ entwickelt wurde,  nimmt durch ihre Größe beim Herunterladen etwas mehr Zeit in Anspruch, was sich aber später wieder auszahlt, weil man mit ihr weniger Internetverbrauch hat. Die Anwendung bietet etwa Infos zu Sehenswürdigkeiten: Vom Ulmer Münster über die Stadtmauer bis hin zum Steinhaus, welches vielleicht sogar für manch einen Ulmer noch etwas Neues ist. Einen Text mit Informationen zur jeweiligen Attraktion, Links, Fotos und weitere Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe werden angezeigt. Auch Videos, Audio-Aufzeichnungen und eine Karte dazu gibt es, die aber Internet benötigen. Auf der Karte werden übersichtlich der eigene Standort in Form eines kleinen Männchens und die ausgewählte Sehenswürdigkeit in rot angezeigt. Eine Übersichtskarte unter dem Punkt „Wo bin ich?“ benötigt ebenfalls Internet, wenn der eigene momentane Standort angezeigt werden soll, es gibt aber auch die reduzierte Offline-Version der Karte. Im Menü gibt es die Option, einen QR-Code an Gebäuden in Ulm zu scannen, über den man dann noch mehr Informationen erhält. Das Ganze scheitert allerdings schon beim Münster, denn die App zeigt die Meldung, dass der QR-Code nicht bekannt sei. Auf Nachfrage beim Münsterpersonal und im Stadthaus kann niemand weiterhelfen. Angeblich soll es speziellen QR-Codes genau für diese App geben, aber zu finden sind sie nicht.

Möchte man gerne etwas essen, wird man von Sqribe unter „Restaurants und Hotels“ zur Seite „Tripadvisor“ weitergeleitet, die verschiedene Suchkriterien anbietet: Chinesische  oder griechische Restaurants, Cafés, Frühstück oder Abendessen, günstig oder gehoben. Unter dem letzten Menüpunkt „Kulturelles“ ist unter anderem die Unterkategorie Museen und Ausstellungen zu finden. Auch Informationen für Reisegruppen, etwa über eine Fahrt in der historische Straßenbahn, gibt es.

Die „Ding“-App ist wohl etwas bekannter und wurde von der Mentz GmbH entwickelt: Sie gibt kostenlos Auskunft über die Fahrpläne des Ulmer ÖPNV.  Es gibt Orientierungskarten, die bei der Auswahl der nächsten Haltestelle helfen und, wenn man mit Bus oder Bahn angekommen ist, auch den Fußweg zur Zieladresse zeigen. Teilweise sind auch Echtzeitinformationen, also die tatsächlichen Fahrtzeiten mit eventuellen Verspätungen, abrufbar.

Rrooaarr interactive solutions arbeitet seit 1995 für nationale und internationale Kunden. Die Ulmer Agentur hat sich auf die Bereiche Internet, Softwareentwicklung und mobile App-Entwicklung spezialisiert. Sie entwickelt Apps für iPhone, iPad, Android und Windows Phone.

Sqribe wurde erst Anfang 2014 gegründet. Zusammen mit Sachbuchredakteuren, Bildredakteuren, Video-Cuttern, Toningenieruen, Hörbuch-Sprechern, IT-Spezialisten und auch Stadtarchiven, Historikern und Journalisten der Lokalpresse werden die Projekte realisiert.

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