Zwei Wildunfälle: Polizei mahnt zu Aufmerksamkeit

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Gleich zwei Wildunfälle haben sich am Mittwochabend in der Region ereignet. Wie die Polizei berichtet, streifte eine Frau mit ihrem Auto auf der Bundesstraße 311 bei Erbach ein Tier. Was für ein Tier es war, konnte die Frau nicht sagen. Weil sie vermutete, dass das Tier verletzt ist, suchte die Polizei die nähere Umgebung ab, jedoch erfolglos.

Bei Ehingen lief ein Fuchs auf der Straße zwischen Schlechtenfeld und Kirchen vor ein Auto. Das Tier starb. Ob an den Fahrzeugen durch die Unfälle Schäden entstanden sind, muss noch geprüft werden.

Im Schnitt registriert das Polizeipräsidium Ulm in seinem Gebiet täglich drei Wildunfälle. Besonders im Frühjahr und Herbst seien die Straßen für Autofahrer und Wild gefährlich. Die Polizei rät, besonders bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen und auf Straßen mit mit entsprechenden Warnschildern langsam und bremsbereit zu fahren. Denn je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Menschen im Auto, außerdem entstehen bei großen Tieren oft hohe Sachschäden.

Verletzte oder verendete Wildtiere dürfen nicht angefasst oder mitgenommen werden. Die Tiere könnten in Panik geraten oder mit Krankheiten infiziert sein. Stattdessen sollte die Polizei verständigt werden, die den zuständigen Jagdpächter informiert.

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