Unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss gegen Brückengeländer

Alkohol und starke Medikamente dürften am Mittwoch dafür gesorgt haben, dass eine 53-Jährige nicht mehr fahrtüchtig war. Weil sie dennoch ihr Auto steuerte, prallte sie damit gegen ein Geländer an der Beringerbrücke.

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Am Bleicher Hag bog die Opelfahrerin gegen 13:40 Uhr nach rechts zur Beringerbrücke ab. Dabei fuhr sie über die Gegenfahrbahn hinweg und rammte ein Brückengeländer. Glücklicherweise herrschte in diesem Moment kein Gegenverkehr. So entstand nur ein Sachschaden, den die Polizei auf mehrere Tausend Euro schätzt. Als die Beamten den Unfall aufnahmen, bemerkten sie bei der Fahrerin Alkoholgeruch. Ein Alkoholtest ergab einen geringen Wert. Der erklärte noch nicht, warum die Frau sehr apathisch wirkte. Vielmehr dürfte Alkohol in Verbindung mit starken Medikamenten dafür gesorgt haben, so die ersten Ermittlungen. Eine Blutprobe soll darüber weiteren Aufschluss geben. Ihren Führerschein musste die Frau abgeben, zudem sieht sie einer Strafanzeige entgegen.
 
Tipp: Die Polizei rät, vor der Einnahme von Medikamenten die Beipackzettel aufmerksam zu lesen. Sie warnen vor drohenden Einschränkungen der Fähigkeit, sicher am Verkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen. Wechselwirkungen mit Alkohol anderen Mitteln oder Alkohol können solche Effekte verstärken. Wer sich derart berauscht ans Steuer setzt, bringt nicht nur sich und andere in Gefahr, er macht sich auch strafbar und riskiert den Führerschein.
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