Ulm: Mutmaßliches Tatmesser nach Angriff auf US-Amerikaner gefunden

Ermittler haben nach dem Messerangriff auf zwei US-Amerikaner am Ostersonntag die mutmaßliche Waffe in der Nähe des Tatortes in Ulm gefunden: ein Klappmesser, das Blutspuren aufweist. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

|
Dieses Klappmesser haben Ermittler nahe des Tatorts, an dem am Ostersonntag zwei US-Amerikaner angegriffen wurden, gefunden.  Foto: 

Auf ihrer Suche nach Zeugen des Angriffs auf zwei US-Amerikaner hat die Ulmer Polizei am Donnerstag das Foto der mutmaßlichen Tatwaffe veröffentlicht. In der Nähe des Tatorts in der Schillerstraße hätten Kriminaltechniker bei der Spurensuche ein Klappmesser gefunden, melden Polizei und Staatsanwaltschaft. Das Messer weise Blutspuren auf und werde derzeit untersucht, sagte ein Polizeisprecher.

Die Ermittler gehen davon aus, dass das Klappmesser bei dem Angriff auf die US-Amerikaner am Ostersonntag gegen 0.30 Uhr eingesetzt wurde. Der chromfarbene Griff des Messers weist vier Bohrungen und einen Clip auf. Die ebenfalls chromfarbene, etwa zehn Zentimeter lange Klinge trägt auf einer Seite die Bezeichnung „Carson Design M16-14T U.S. Pat. 5.596.808“, auf der anderen Seite ein Logo und die Buchstaben „CRKT“.

Bisher blieb die Suche nach Tätern erfolglos. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat nun für Hinweise, die zur Ermittlung und zum Ergreifen der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro ausgesetzt.

Bei der Messerattacke auf einen 27 Jahre alten US-Soldaten und einen 26 Jahre alten zivilen Angestellten war der Jüngere durch schwere Schnittverletzungen lebensgefährlich verletzt worden. Nach einer Notoperation sei er außer Lebensgefahr, sein Zustand sei aber weiter kritisch, hieß es. Der Soldat blieb unverletzt.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ende der möglichen Jamaika-Koalition kam für viele Ulmer überraschend

Umfrage: Einige Passanten hätten sich eine Einigung gewünscht, manche finden das Handeln der FDP jedoch konsequent. weiter lesen