Ermittlungen im Fall der Trickanrufe bei SWU-Kunden laufen an

Die Stadtwerke warnen vor einer Betrugsmasche: Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke und verlangen nach der Kontonummer, weil sie Geld überweisen wollen. Das Unternehmen hat Anzeige erstattet.

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Trickbetrüger: Kunden der SWu betroffen.  Foto: 

Im Fall der mit einer Betrugsmasche am Telefon operierenden Anrufer sind nun weitere Fakten bekannt geworden. So ist laut Polizeiangaben auch ein Mann aus Ulm unter den Betroffenen. Bei den potentiellen Opfern der Betrugsmasche handelt es sich allesamt um Kunden der Stadtwerke Ulm (SWU). Zuletzt war von zehn Fällen von versuchtem Betrug die Rede, die SWU hatte die Fälle öffentlich gemacht und nicht nur die Polizei, sondern auch die Presse eingeschaltet. Das hat offenbar gewirkt: „Seitdem über die Masche berichtet worden ist, haben sich keine Betroffenen mehr bei der SWU gemeldet“, teilte eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch auf Anfrage mit. Auch bei der Polizei hätten sich bislang keine Bürgerinnen und Bürger gemeldet.

Bei den zehn Fällen gaben sich die Täter am Telefon als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und verlangten nach der Kontonummer. Angeblich, so die Anrufer, sei Geld aus einem Guthaben bei dem Unternehmen auszuzahlen. SWU-Sprecher Bernd Jünke erklärkte der SWP, wie die Masche dann vermutlich weiterläuft: „Mit einer tatsächlich existierenden IBAN lässt sich eine Einzugsermächtigung fingieren, die der Bank vorgelegt wird“, erklärte er auf Nachfrage. Andernorts würden Betrüger vielleicht mit einem Gewinnspiel operieren: „‚Glückwunsch, Sie haben Geld gewonnen. Wir bräuchten Ihre Kontodaten, um das Geld zu überweisen’, so etwa lässt sich eine Variante denken“, erläuterte Jünke. Wie die jetzt bekanntgewordenen Fälle tatsächlich weitergehen, sei aber noch ungewiss.

Noch nicht klar ist vor allem, ob tatsächlich ein Schaden entstanden ist, die Betrüger also mit ihrer Masche bei den zehn bekannten Opfern oder andernorts erfolgreich waren. Das Betrugsdezernat der Polizei hat dazu Ermittlungen aufgenommen und Kontakt zu den betroffenen Personen hergestellt.

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