Sieben Verletzte bei vier Unfällen

Drei Schwerverletzte und vier Leichtverletzte hat es am Montag bei vier Unfällen gegeben. Zweimal war unvorsichtiges Abbiegen die Ursache, zweimal zu schnelles Fahren.

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Der folgenschwerste Unfall hat sich am Montag kurz vor 18 Uhr auf der B10 bei Dornstadt ereignet. Dabei wurden drei Menschen verletzt. Wie die Polizei berichtet wechselte ein 39-jähriger Nissanfahrer aus Richtung Stuttgart von der A8-Ausfahrt Ulm-West auf die B10 in Richtung Ulm. Weil er angesichts der nassen Fahrbahn zu schnell fuhr, kam der Wagen ins Schleudern. Das Auto prallte gegen die mittleren Schutzplanken der Bundesstraße und blieb dort quer stehen.

Das erkannten eine 18-jährige Peugeotfahrererin und ein 27-jähriger VW-Fahrer, die in Richtung Ulm fuhren, zu spät. Beide prallten gegen den liegengeblieben Nissan und verletzten sich leicht. Der Nissanfahrer erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte alle drei in Kliniken.

Die Schäden summieren sich laut Polizeibericht auf 11.000 Euro, wobei an dem älteren Nissan ein Totalschaden entstand. Freiwillige Helfer der Feuerwehr waren im Einsatz, um die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Bis zu deren Abschluss sperrte die Polizei die B10, was zu erheblichen Behinderungen führte.

In Ulm wurden am Montag zwischen 15 und 21 Uhr bei drei weiteren Unfällen zwei Menschen schwer und zwei leicht verletzt: Kurz vor 15 Uhr bog eine Mercedesfahrerin von der Karlstraße nach links in die Frauenstraße ab. Dabei nahm die 25-Jährige einem VW-Bus den Vorrang, mit dem ihr ein 25-Jähriger entgegenkam. Beim Zusammenstoß wurden die Unfallverursacherin und ihre 22-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Die Schäden schätzt die Polizei auf 6000 Euro.

Unvorsichtiges Abbiegen war auch die Ursache des Unfalls auf dem Berliner Ring. Um kurz nach 19 Uhr bog ein 23-Jähriger nach links zur Heilmeyersteige ab, ohne auf den Gegenverkehr zu achten. So prallte sein VW frontal mit dem Kleinlaster eines 36-Jährigen zusammen, der in Richtung Jungingen unterwegs war. Der Autofahrer trug schwere Verletzungen davon, ihn brachte der Rettungsdienst in eine Klinik. Der Lastwagenfahrer blieb dank Gurt unverletzt. Die Schäden an den Fahrzeugen summieren sich nach Einschätzung der Polizei auf 21.500 Euro, am VW entstand ein Totalschaden.

Kurz nach 21 Uhr verletzte sich ein 25-Jähriger schwer, weil er in der kurvigen Furttenbachstraße zu schnell fuhr. Auf dem Weg in Richtung Neu-Ulm geriet sein VW ins Schleudern und prallte rechts neben der Fahrbahn frontal gegen einen Betonpfeiler. Mit dem Rettungswagen kam der Fahrer ins Krankenhaus. Die Schäden am zerstörten Auto und am abgebrochenen Pfeiler beziffert die Polizei mit 4500 Euro.
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