SEK stürmt Wohnung von syrischem Flüchtling in Ulmer Innenstadt

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Am frühen Freitagmorgen hat es in der Ulmer Innenstadt einen größeren SEK-Einsatz gegeben. Dies bestätigte ein Sprecher des Stuttgarter Landeskriminalamtes am Sonntag gegenüber der Südwest Presse.

Nach Auskunft der Generalstaatsanwaltschaft in Stuttgart vom Sonntag handelt es sich um einen syrischen Flüchtling, der verdächtigt wird, Mitglied der Terrororganisation Dschabhat al-Nusra zu sein.

Der Mann sitzt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Untersuchungshaft. Jedoch nicht wegen der vermuteten Mitgliedschaft in der Terrorgruppe, sondern wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es gebe keinerlei Anhaltspunkte, dass ein Anschlag geplant war. Zuständig für die weiteren Ermittlungen ist die Staatsanwaltschaft Ulm in enger Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Generalstaatsanwaltschaft.

Die Beweissicherungs- und Festnahme Einheit des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen stürmte am Freitagmorgen gegen 6 Uhr die Wohnung des syrischen Staatsangehörigen in der Ulmer Innenstadt. Laut einem Bericht des Radiosenders Donau 3 FM soll sich die Wohnung in der König-Wilhelm-Straße befinden. Sichergestellt worden seien ein Laptop, ein Handy sowie rund 100 Gramm Drogen. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler nach einem Hinweis eines Zeugen. Der Verdächtige bestritt in einer ersten Vernehmung, etwas mit der Dschabhat al-Nusra zu tun zu haben.

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