Polizei-Einsatz in Ulm gegen Rocker-Szene

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Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Sonntag auf Hinweise reagiert, wonach es zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden rockerähnlichen Gruppierungen eskalieren könnte.

Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE soll im Mittelpunkt der Ermittlungen jene Gruppierung stehen, die an Schwörmontag vergangenen Jahres einen türkischen Imbiss in der Ulmer Innenstadt angegriffen, demoliert und dabei zwei Personen verletzt hat. Damals war es um Machtkämpfe zwischen türkischen und kurdischen Gruppen gekommen.

Ein Schwerpunkt war unter anderem das Fischerviertel in Ulm. Dort hatte die Polizei ein Parkhaus abgesperrt um mehrere Fahrzeuge von Personen zu durchsuchen, die von außerhalb angereist waren. Die jungen Männer aus dem Raum Stuttgart und aus Bayern waren nach Einschätzung der Beamten nach Ulm gekommen, um den Konflikt mit einer anderen Gruppe zu suchen.

Dabei stellten die Beamten fünf verbotene Messer, mehrere Paar Quarzhandschuhe, Pfeffersprays, zwei Hiebwaffen, darunter einen Teleskopschlagstock, einen Elektroschocker aber auch Taschenmesser sicher. Sie ermittelt jetzt gegen acht Personen wegen verschiedener Verstöße. Die Beamten zogen auch ein verkehrsunsicheres Fahrzeug aus dem Verkehr. Mit dem waren Mitglieder der Gruppe aus dem Raum Günzburg nach Ulm gereist. Trotz kaputter Scheibe und abgefahrenen Reifen. Das bringt dem Fahrer ein Bußgeld und Punkte ein.

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