Nach tödlichem Unfall wird gegen Falschfahrer wegen Mordes ermittelt

Gegen den 58-jährigen Mercedes-Fahrer, welcher am 24. November auf der A 8 bei Leipheim wendete und als Falschfahrer einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hatte, wird nun wegen Mordes ermittelt.

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Gegen den 58-jährigen Mercedes-Fahrer aus dem Ostalb-Kreis, der am 24. November auf der Autobahn 8 bei Leipheim gewendet hatte und als Falschfahrer einen tödlichen Verkehrsunfall verursachte, wird jetzt wegen Mordes ermittelt.

 Die bisherigen Ermittlungen und Erkenntnisse der Autobahnpolizei Günzburg deuten auf eine absichtlich herbeigeführte Kollision hin, teilt die Polizei mit. Für einen 36-Jährigen aus dem Landkreis Augsburg, der auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München fuhr, kam jede Hilfe zu spät. Er konnte einen Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto nicht mehr vermeiden und starb noch an der Unfallstelle.

Fahrer nicht vernehmungsfähig

Die Staatsanwaltschaft in Memmingen hat nun einen Gutachter angewiesen, im Zuge der Ermittlungen weitere Untersuchungen an den beiden Unfallfahrzeugen vorzunehmen. Außerdem wurde eine Obduktion des Opfers angeordnet.

Die Autobahnpolizei Günzburg und die Neu-Ulmer Kriminalpolizei haben zur weiteren Sachbearbeitung eine Ermittlungsgruppe gebildet. Deren Arbeit wird in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt, so die Polizei. Der Gesundheitszustand des 58-jährigen Mercedes-Fahrers hat sich zwischenzeitlich stabilisiert, eine Vernehmung war bislang aber noch nicht möglich.

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