Tödlicher Motorradunfall auf der A8: Biker kam aus Göppingen

Der Fahrer eines Motorrades ist am Dienstagvormittag auf der A8 bei Günzburg von der Straße abgekommen und tödlich verunglückt. Er war zusammen mit zwei weiteren Bikern Richtung Österreich unterwegs.

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Nachdem am Vormittag ein Motorradfahrer auf der A 8 bei Günzburg verunglückte, staute sich der Verkehr.  Foto: 

Auf der Autobahn 8 bei Günzburg staute sich der Verkehr im Tagesverlauf in Richtung München teils über mehrere Kilometer. Die Ursache für den Stau war ein Motorradunfall: Am Dienstagvormittag gegen 9:15 Uhr kam der Fahrer einer rot lackierten Harley Davidson auf der Autobahn bei Günzburg in’s Schlingern. Der 59-Jährige raste daraufhin rechts von der Straße herunter, stürzte vom Motorrad und prallte gegen die Leitplanke. Laut Polizeiangaben verletzte er sich dabei schwer. Er starb an den Folgen des Unfalls.

Der Biker war mit zwei weiteren Motorradfahrern gemeinsam Richtung Österreich unterwegs und kam wie seine Freunde aus dem Raum Göppingen. Weshalb genau der Biker die Kontrolle über das Motorrad verlor, ist unklar. Nach Angaben der Polizei liegt keine Einwirkung von außen vor. Zum genauen Hergang des Unglücks ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in Memmingen: Sie hat einen Gutachter zur Klärung der Unfallursache eingesetzt. Die beiden Begleiter des verunglückten Motorradfahrers standen unter Schock und wurden psychologisch betreut. Im Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei Feuerwehren aus Günzburg, Leipheim sowie der Autobahnbetriebsdienst.

Der Autoverkehr war auf der A8 wegen des Unfalls in Richtung München zuletzt auf einer Strecke von bis zu fünfzehn Kilometern zwischen Günzburg und Burgau blockiert. Laut Angaben der zuständigen Polizei wurde die Sperrung der Unfallstelle erst im weiteren Verlauf des Dienstagnachmittags aufgehoben: „Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet und die Sperrung wird sicherlich noch mindestens eine Stunde dauern“, sagte ein Sprecher der Behörden am Dienstagmittag.

Der Leiter der Autobahnpolizei Günzburg, Werner Schedel, lobte im Zusammenhang mit dem Unfall, dass die Bildung und die Aufrechterhaltung der Rettungsgasse an diesem Vormittag vorbildlich umgesetzt wurden. Lediglich ein Gaffer muss mit Ärger rechnen: Er war aus seinem Sattelzug gestiegen, zur Unglücksstelle gelaufen und hatte dort mit seinem Smartphone gefilmt. Ihn erwartet ein Strafverfahren, unter anderem wegen unterlassener Hilfeleistung.

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