Mit Flasche am Hals verletzt: Urteil rechtskräftig

Das Urteil des Ulmer Landgerichts im Fall des Mannes, der mit abgebrochener Flasche den Hals eines anderen verletzte, ist rechtskräftig. Er wurde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt.

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Das Urteil des Ulmer Landgerichts vom April 2014 ist rechtskräftig: Ein Mann muss vier Jahre und sechs Monate in Haft, weil er einem Mann eine volle Bierflasche auf den Kopf schlug, anschließend die Flasche zerschlug und mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf den Hals seines Opfers einstach, wobei er billigend den Tod des Opfers in Kauf genommen habe. Der Bundesgerichtshof hat nun die Revision des Angeklagten verworfen, teilte das Landgericht Ulm mit.

Der Angeklagte war auf Grund der Hauptverhandlung von der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung (unter Einbeziehung einer Vorverurteilung) zu der Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Schwurgerichtskammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte am 1. September 2013 kurz nach 2 Uhr im Hinterhof einer Gaststätte in der Ulmer Kelterngasse den ihm unbekannten Mann angegriffen habe. Er verursachte am Hals des Opfers mit dem abgebrochenen Flaschenhals eine zehn Zentimeter lange Schnittverletzung, die die Halsschlagader um Millimeter verfehlte, so dass die tatsächlichen Verletzungsfolgen beim Opfer gering blieben.
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