Kinder haben im Gögglinger Wald gezündelt

Vier Jungen im Alter von 11, 12 und 13 Jahren sollen den Brand im Gögglinger Wald Mitte April verursacht haben. Das haben jetzt die Ermittlungen der Polizei ergeben.

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Zeugen hatten den Brand am Nachmittag des 16. April entdeckt und sofort die Feuerwehr und die Polizei verständigt. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell. So entstand nur ein geringer Schaden. Die Beamten des Polizeipostens Ulm-Wiblingen ermittelten wegen Brandstiftung. Dabei erhielten sie Hinweise, welche sie schließlich zu den vier Burschen im Alter von 11, 12 und 13 Jahren führten. Einer aus der Gruppe räumte mittlerweile ein, dass sie am Nachmittag im Wald gezündelt hätten. Als die Flammen loderten, liefen zwei der vier Buben weg. Die anderen beiden stellten sich später der Polizei als Zeugen zur Verfügung und gaben falsche Hinweise.

Auf einem Werksgelände in Pfuhl haben am vergangenen Wochenende ebenfalls Kinder gezündelt. Ein Mitarbeiter ertappte die beiden Jungs im Alter von 11 und 13 Jahren. Die beiden Burschen hatten einen Plastikeimer angezündet. Durch die dabei entstandene Hitze wurde eine in der Nähe liegende Betonrinne beschädigt, teilt die Neu-Ulmer Polizeiinspektion mit. Ob die beiden Jungen für weitere Sachbeschädigungen auf dem Gelände verantwortlich sind und wie hoch der Gesamtschaden ist, wird noch ermittelt.

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