Hund muss nach Angriff Maulkorb tragen

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Der Hund eines Öllingers darf sich in der Öffentlichkeit nur noch mit Maulkorb aufhalten. Außerdem muss ihn dabei ein Erwachsener an der Leine führen. Darüber informierte Bürgermeister Georg Göggelmann den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. Die Maßnahmen seien die Reaktion auf einen Vorfall im März. Damals war der Vierbeiner, der ungefähr so groß wie ein Schäferhund ist, von einem Zehnjährigen ausgeführt worden. Der Hund griff ein Kind an und biss dieses, das Kind musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Eltern des Kindes unternahmen zunächst nichts, doch nachdem sich noch Nachbarn über das häufige, laute Gebelle des Hundes am frühen Morgen beschwerten, erstatteten die Eltern Anzeige bei der Polizei. Die Behörde stufte den Hund wie einen Kampfhund ein - als besonders gefährlich und aggressiv. Ob der Hundehalter nun auch eine höhere Hundesteuer entsprechend der Kampfhundesatzung bezahlen müsse, fragte ein Gemeinderat. Das sei nicht der Fall, antwortete Göggelmann. Roland Grandel, Fachbeamter für das Finanzwesen des Verwaltungsverbands Langenau, nahm dies zum Anlass auf die "mehr als unterdurchschnittliche" Hundesteuer in Öllingen hinzuweisen. Diese beträgt derzeit noch 43 Euro, ab 1. Januar 2014 60 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Die Hundesteuer in Blaubeuren beläuft sich auf 60 Euro, in Langenau auf 72 Euro.

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