Schlägerei auf Hochzeit

Zwei Verletzte gab es am Wochenende bei einer Feier in Neu-Ulm. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

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So etwas erlebt die Polizei auch nicht alle Tage:  Am Samstagabend gegen 22.30 Uhr wurde der Inspektion Neu-Ulm per Telefon eine angebliche Massenkeilerei auf einem Hochzeitsfest gemeldet. Vor einem für derartige Großfeiern zu mietenden Salon in der Leibnizstraße 12 würden sich 20 Personen prügeln, hieß es.

Als die ersten Streifenwagen  wenige Minuten später eintrafen, war von einer Massenschlägerei allerdings nichts zu sehen. Die vermeintlichen Aggressoren hatte sich kurz zuvor aus dem Staub gemacht.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war es zunächst zwischen wenigstens vier Personen zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurden ein 28- und ein 34-jähriger Ulmer von mindestens zwei Männern angegriffen und mit Faustschlägen traktiert. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Polizei wenig später zwei Männer aus dem Raum Augsburg fest. Sie seien als Tatverdächtige identifiziert worden, hieß es.

Viele Schaulustige

Der Eindruck einer Massenschlägerei war wohl entstanden, weil am Ort des Geschehens mehr als ein Dutzend weitere Hochzeitsgäste aus unmittelbarer Nähe zuschauten. Sie hätten sich aber nicht aktiv an Gewalthandlungen beteiligt, so die Polizei.

Die beiden Ulmer wurden bei dem Vorfall leicht verletzt, einer wurde in ein  Krankenhaus eingeliefert. Wie es zu dem Streit gekommen war und was dessen mögliche Ursache war, konnte die Polizei am Montag auf Anfrage nicht mitteilen. Auch der Veranstalter des Hochzeitssalons war für eine Stellungnahme telefonisch nicht zu erreichen.

Insgesamt waren 13 Streifenwagen samt Besatzung eingesetzt – mehr als die Neu-Ulmer Polizeiinspektion aufzubieten hat. Sie wurde von Kollegen aus Ulm sowie von anderen umliegenden Dienststellen unterstützt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel.: (0731) 80 130 zu melden.

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