Die Bilanz der Freinacht: Sachbeschädigungen und Schlägereien

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Die Polizei in Ulm und Umgebung hatte in der Nacht auf den 1. Mai wieder alle Hände voll zu tun.  Foto: 

Die Polizei in Ulm und der Region hatte in der Nacht zum ersten Mai wieder alle Hände voll zu tun. Während es vielerorts bei toilettenpapierlastigen Umtrieben blieb, waren einige Kinder und Jugendliche mit Eierkartons, Ketschup-Flaschen, Farbbeuteln und Böllern unterwegs. Allein die durch Farbe angerichteten Schäden belaufen sich nach Schätzung der Polizei in Ulm auf einige tausend Euro. Die Bilanz der Nacht:

In Ehingen warfen Unbekannte Farbbeutel gegen ein Haus im Reiherweg. Mit Ketschup bewaffnet waren Jugendliche in der Hauptstraße unterwegs. Sie beschmierten damit Schaufensterscheiben und Außenbestuhlungen.

Ebenfalls mit Ketchup und mit grüner Farbe wurden Hauswände in Merklingen beschmiert. In Berghülen wurden zwei Autos von Unbekannten auf Holzstämmen aufgebockt, während in Emerkingen eine Gruppe Jugendlicher beim Umsägen eines privaten Maibaums ertappt wurde.

In Ulm warfen Unbekannte in der Innenstadt Pflanztröge und Deko-Gegenstände mehrerer Geschäfte um. Und in Lonsee musste die Feuerwehr gegen 1 Uhr ausrücken, um einen brennenden Altkleidercontainer zu löschen.

In Neu-Ulm verzeichnete die Polizei nach jetzigem Stand lediglich einen Fall von Vandalismus. Im Klosterweg in Neu-Ulm Burlafingen wurden an einem geparkten Auto beide Außenspiegel abgetreten.

Besonders heftig wüteten Unbekannte dagegen in Günzburg. Hier wurde die öffentliche Toilette am Bahnhof zerstört und überflutet. Die örtliche Feuerwehr musste ausrücken, um den Wasseraustritt zu stoppen.

Darüber hinaus kam es in einem Veranstaltungs-Shuttle-Bus von Rammingen nach Langenau zu einer Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten. Als der Busfahrer an der Bushaltestelle Reutte die Türen öffnete, wurden zwei Männer aus dem Bus gestoßen. Beide stürzten mit dem Kopf auf die Straße und mussten mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden.

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