"Streiche" in der Mai-Nacht: Polizei zieht Bilanz

In der Nacht zum 1.Mai waren die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm bei einer Vielzahl von Maienstreichen in der Region im Einsatz. Mancherorts überschritten die "Streiche" die Grenzen zur Straftat.

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Das Klingelputzen tief in der Nacht und das Bewerfen von Gebäuden mit verschiedenen Gegenständen gehörten zum Standardprogramm. Sehr gern wurden Eier als Wurfgeschosse benutzt, aber auch die Verwendung von Pudding und Joghurt erfüllten ihren Zweck.
 
In Ehingen wurde ein Mann ertappt wie er sich aus einem privaten Forst Maibäume fällen wollte. In Rammingen wurde der vier Meter hohe Magnolienbaum auf dem Gemeindeplatz durch zwei Männer abgebrochen und entastet.
 
Der Maibaum in Donzdorf wurde umgesägt. In Uhingen wurde die Sicherheit des Straßenverkehrs durch das Herausheben von Gullydeckeln beeinträchtigt. Glücklicherweise wurde kein Fahrer Opfer der Fallgruben. Zum gleichen Zweck wurden auch Verkehrszeichen umgeworfen und umgeknickt.
 
In Ochsenhausen wurde ein Rüttler in Gang gesetzt um die nächtliche Ruhe zu stören. Das Umwerfen von siebzehn Pflanztrögen in Ertingen führte zu einem Sachschaden von rund 1000 Euro. Die Polizei musste gestellten Notrufen wegen angeblichen Schlägereien nachgehen.
 
Auch der Raum Heidenheim wurde von Scherzbolden nicht verschont. Das Abbrennen von Feuerwerk auf einem Parkplatz war noch die geringste Sorge der Polizei. In Heidenheim wurde ein großer Fahrradständer als Hindernis auf die Fahrbahn gestellt. Dort wurde auch ein PKW Smart durch Wegtragen "umgeparkt". In Sontheim wurden Jugendliche festgestellt, als sie einen geparkten PKW als Turngerät missbrauchten und diesen dadurch beschädigten.
 
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