Schüler springt auf einfahrenden Zug auf
Schelklingen. Ein zwölfjähriger Schüler begab sich am Dienstagmorgen in Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) in höchste Lebensgefahr, als er auf die einfahrende Regionalbahn aufsprang.
Als der Regionalbahnzug von Munderkingen nach Ulm gegen 8 Uhr im Bahnhof Schelklingen einfuhr, sprang der Schüler auf das Trittbrett der Zugtür und fuhr einige Meter bis zum Stillstand des Zuges mit. Der Zwölfjährige hatte unglaubliches Glück, dass er nicht zu Schaden kam. Bei dieser verbotenen und lebensgefährlichen Handlung besteht die Möglichkeit, dass man hierbei stürzt und vom Zug überrollt wird.
In dem betreffenden Schülerzug befand sich eine Streife der Bundespolizei, welche den Schüler über die Gefahren des Eisenbahnverkehrs und sein Fehlverhalten aufklärten. Die Mutter des Schülers wurde ebenfalls über die Gefahren aufgeklärt, mit der Bitte diesbezüglich auf ihr Kind einzuwirken.
Die Bundespolizei warnt erneut vor solchen lebensgefährlichen Handlungen. Im Jahr 2008 verloren auf diese oder ähnliche Weise in Deutschland 40 Kinder und Jugendliche ihr Leben.
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27.07.2010
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